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11.11.1983 - 

Berliner Schulsenatorin zum Informatikunterricht an der Schule:

Goethe contra Computer geht nicht auf

BERLIN (pi) - Der Bildungsauftrag der Schule könne nicht die technische Entwicklung im Zeitalter der Mikroelektronik und Computersprachen außer acht lassen. Dies erklärte die Berliner Senatorin für Schulwesen, Jugend und Sport, Hanna-Renate Laurien, in einem Vortrag vor der Düsseldorfer Industrie- und Handelskammer.

Die Senatorin bemerkte jedoch einschränkend, die Software beim Computergebrauch lasse sich nicht gegen Goethe als oft gebrauchte Umschreibung für das herkömmliche Bildungsideal ausspielen. Im Informatikunterricht stelle sich vielmehr die Frage, wie junge Leute auf den Umgang mit der "mikroelektronischen Revolution" vorbereitet würden. Es sei nicht vorrangige Aufgabe der Schule, so Frau Laurien, den Schülern zu zeigen, welches Knöpfchen sie zu drücken hätten. Ziel solle vielmehr sein, Bewußtsein für Rolle Funktion und Grenzen zu wecken.

Der Informatikunterricht müsse weiter verbessert und die bisherigen Erfahrungen in die Lehrpläne eingearbeitet werden. Hier seien die Kultusminister gut beraten, wenn sie sich auch die Erfahrungen von Schülern mit dem bisherigen Unterricht zunutze machten.