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23.08.2002 - 

Prognosen für IT-Konzerne gesenkt

Goldman Sachs: Noch kein Aufschwung in Sicht

MÜNCHEN (CW) - Die IT-Branche kann sich nicht von der Flaute der restlichen Wirtschaft abkoppeln. Daher hat die Investmentbank Goldman Sachs ihre mittelfristigen Prognosen für einige Schwergewichte des Sektors reduziert.

Keine guten Nachrichten für IT-Anbieter hielt Goldman-Sachs-Analystin Laura Conigliaro vergangene Woche bereit: Die Hoffnung, dass die einschlägigen Konzerne schneller und nachhaltiger als die Vertreter anderer Branchen aus der Krise kommen, habe sich als unrealistisch herausgestellt. Daher reduzierte die Analystin ihre Erwartungen an die Umsatz- und Gewinnentwicklung einiger namhafter Anbieter.

Conigliaro prognostiziert nun für Hewlett-Packard (HP) im Kalenderjahr 2003 Einnahmen von 74,2 Milliarden Dollar. Das sind rund 2,5 Milliarden Dollar weniger, als sie bisher vorhergesagt hatte. Den Gewinn pro Aktie reduzierte die Analystin von 1,36 auf 1,30 Dollar. Ähnliches gilt für IBM, wobei Conigliaro Umsätze von 83,8 Milliarden statt 84,4 Milliarden Dollar in Aussicht stellte. Die Gewinnprognose beließ sie auf 4,50 Dollar pro Anteilschein.

Auch Sun Microsystems kam nicht ungeschoren davon: Im Kalenderjahr 2003 erwartet Goldman Sachs einen Profit von 21 Cent pro Aktie statt wie bisher 23 Cent, die Umsatzerwartung wurde von 15 Milliarden auf 14,5 Milliarden Dollar gesenkt. Für den Speicherriesen EMC geht Conigliaro von 6,5 Milliarden Dollar Einnahmen aus, 300 Millionen weniger als bisher. Den Gewinn pro Anteilschein ließ sie unverändert bei 17 Cent.

Einen Grund für die reduzierten Erwartungen bildete eine aktuelle Untersuchung von Goldman Sachs zum Kaufverhalten von US-amerikanischen IT-Entscheidern. Demnach gehen inzwischen 34 Prozent der Befragten davon aus, dass sich ihre Budgets erst wieder nach 2003 auf einer "normalen" Wachstumsrate von bis zu zehn Prozent einpendeln werden. Vor zwei Monaten waren erst 26 Prozent der Entscheider dieser Ansicht gewesen. (ajf)