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25.10.2004

Google erfüllt Erwartungenund löst Börseneuphorie aus

Der Suchmaschinenbetreiber hat mit dem ersten Quartalsbericht viele Zweifler von seinem Geschäftsmodell überzeugt.

Wochenlang hatten Investoren gegrübelt, ob Googles Geschäftsmodell trägt und der Börsenneuling die hohe Marktkapitalisierung rechtfertigen würde. Nun ist die Phase der Unsicherheit nach Bekanntgabe des ersten Quartalsergebnisses vorerst zu Ende und Google ist offenbar die Geldmaschine, die Anleger dahinter vermuteten.

Der Nettogewinn stieg im dritten Quartal gleich einmal um 154 Prozent auf 52 Millionen Dollar. Den Umsatz konnte die führende Suchmaschine um 105 Prozent auf 805,9 Millionen Dollar hieven.

Fast die gesamten Einnahmen bezog Google aus Werbung auf den eigenen Web-Seiten und denen von Partnern darunter größere Unternehmen wie etwa Ask Jeeves, aber auch viele kleine Blogger mit technischem Hintergrund. Auf unternehmenseigenen Sites erwirtschaftete Google 51 Prozent seiner Einnahmen (plus 99 Prozent gegenüber dem Vorjahr), 48 Prozent kamen von Partner-Sites (plus 120 Prozent).

Vor der Presse zeigte sich CEO Eric Schmidt erfreut und verteidigte den "Google-Way". In seinem Haus würden zuerst die neuen Technologien entwickelt, dann überlege man, wie sich damit Geld verdienen lasse, sagte Schmidt. Außerdem wandte er sich energisch gegen die Interpretation einiger Analysten, Google werde sich zu einem Portal à la Yahoo wandeln. Es gebe definitiv nicht den Plan, eine Sparte für Reisen einzurichten. Ein eigener Browser sei entgegen anders lautenden Gerüchten auch nicht geplant.

Google gab auch seine Zahlen für die vergangenen neun Monate bekannt. Der Umsatz erreichte 2,2 Milliarden Dollar gegenüber 940 Millionen Dollar im Vorjahr. Das Unternehmen strich einen Gewinn von 195 Millionen Dollar ein (Vorjahr: 78,4 Millionen). Die Google-Aktie stieg auf über 187 Dollar und ist damit mehr als doppelt so teuer wie zum Zeitpunkt des Börsengangs vor einigen Wochen. (hv)