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07.09.2015 - 

Version 45

Google setzt Chrome-Browser auf Speicherdiät

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google führt mit der neuen Version 45 seines Chrome-Browsers eine Reihe von neuen Technologien ein, die Systemressourcen schonen sollen.

Eine davon hatte bereits für allerlei Rauschen im Blätterwald gesorgt: Chrome 45 pausiert jetzt automatisch die Wiedergabe von Flash-Inhalten, die nicht zentral für eine Website sind (sprich: Flash-Werbung). In Tests habe allein das je nach verwendetem Betriebssystem bis zu 15 Prozent längere Akkulaufzeiten gebracht, schreibt Google in einem Blogpost. Daher werde man dieses Feature in den kommenden Wochen sukzessive für alle Nutzer einschalten.

Wenn eine in einem Chrome-Tab geöffnete Webseite nicht gerade eine andere wichtige Aufgabe zu erledigen hat, lässt Chrome sie künftig alten, ungenutzten Speicher aufräumen und wieder freigeben. Das reduziere den Speicherbedarf von Websites im Schnitt um zehn Prozent, heißt es weiter - bei komplexen Web-Anwendungen schlage der Effekt aber gern auch mal deutlicher zu Buche (beim hauseigenen Gmail zum Beispiel mit fast einem Viertel).

Außerdem wurde der Umgang mit Tabs für den Fall verbessert, dass der Nutzer Chrome neu startet und dabei seine vorherige Arbeitsumgebung mit allen zuvor geöffneten Tabs wiederherstellt. Das passiert nun in der Reihenfolge meist- bis wenigstbetrachtet, sprich die wichtigsten Tabs sind zuerst wieder sichtbar. Und falls die Sysemressourcen gerade knapp sind, stellt Chrome nicht alle Tabs wieder her und spart so wertvollen Speicher (ein manueller Restore ist aber jederzeit möglich).

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