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07.02.2006

Google und Skype investieren in Hotspot-Betreiber

Die spanische Fon Technology SL will WLAN-Nutzer dazu bringen, ihre Hotspots für andere zu öffnen.

Vor rund vier Monaten wurde Fon Technology SL von dem Internet-Entrepreneur Martin Varsavsky in Madrid gegründet. Das ehrgeizige Ziel des Unternehmens ist es, bis zum Jahresende der weltweit größte WLAN-Hotspot-Betreiber zu werden. Im Gegensatz zu klassischen Hotspot-Betreibern will Fon keine eigenen Funkknoten aufbauen. Das Geschäftsmodell der Company sieht vor, dass die Fon-Benutzer, vom Unternehmen als "Foneros" bezeichnet, ihre WLAN-Access-Points für andere Nutzer öffnen. Im Gegenzug sollen sie andere Fon-Hotspots kostenlos nutzen können. Eine Idee, für die Fon bislang 3000 User begeistern konnte.

Obwohl das Unternehmen bislang keine Umsätze vorweisen kann, überzeugte das Konzept die Investoren. In einer ersten Finanzierungsrunde erhielt Fon rund 18 Millionen Euro. Unter den Kapitalgebern befinden sich neben zwei Venture-Capital-Firmen auch Google und Skype. Die beiden Unternehmen hoffen, durch einen kostenlosen Hotspot-Verbund den Umsatz mit ihren eigenen Dienstleistungen steigern zu können.

So faszinierend der Gedanke eines unentgeltlich zu nutzenden weltweiten Hotspot-Verbunds ist, stellt die Öffnung des eigenen WLAN-Access-Points für den Anwender aber auch ein Risiko dar. (hi)