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11.05.2016 - 

Virtuelle Realität

Google verkauft Cardboard VR in Deutschland

Google startet den Verkauf seiner Cardboard-VR-Brille in Deutschland, stolze 20 Euro verlangt das Unternehmen für den Bausatz aus Hartkarton. Doch es gibt günstigere Wege, um sein Smartphone fit für die virtuelle Realität zu machen.

Zwei Jahre sind mittlerweile seit der Präsentation der Cardboad VR vergangen, auf der I/O 2014 stellte Google den Bausatz aus Pappe erstmals vor. Seitdem haben zahlreiche Hobbybastler und Unternehmen das frei zugängliche Konzept der Brille aufgegriffen und ihre eigenen Modelle entwickelt, jetzt startet Google in Deutschland offiziell mit dem Verkauf. Preiswert ist die Cardboard VR allerdings nicht, 20 Euro werden für eine im Google Store gekaufte Brille fällig, 30 Euro für zwei Exemplare. Bei einem Standardversand von ein bis drei Tagen verlangt Google außerdem einen Aufpreis von 5,99 Euro, wer vier bis sechs Werktage warten kann muss keine Versandgebühren zahlen.

Google Cardboard
Google Cardboard
Foto: Google

Außer dem faltbaren Cardboard-Bausatz aus Pappe und den zwei Kunststofflinsen sind übrigens keine weiteren Extras im Lieferumfang enthalten, ein Trageriemen muss selbst gebastelt oder zusätzlich gekauft werden. Anders als die Gear VR von Samsung gibt es bei der Google-Brille weder zusätzliche Sensoren, noch ein Touchpad oder die Möglichkeit, das Smartphone während des stromzehrenden VR-Gebrauchs wieder aufzuladen. Dafür ist die Cardboard VR theoretisch mit jedem Android-Smartphone kompatibel, das mit einem Display zwischen 4 und 6 Zoll ausgestattet ist.

Wie Sand am Meer: Günstigere und bessere Alternativen

Für die Einschätzung, dass Googles Cardboard VR mit einem Anschaffungspreis von 20 Euro reichlich teuer geraten ist, reicht ein Blick auf die zahlreichen Cardboard-Designs im Angebot von Amazon. Hier sind nahezu baugleiche Modelle bereits ab 10 Euro zu haben, solche mit zusätzlichem Kopfband kosten etwa 15 Euro. Das in Deutschland hergestellte Pop! Cardboard für knapp 17 Euro bietet außerdem einen Schaumstoffausschnitt vor den Linsen, um den Tragekomfort zu verbessern. Ab etwa 30 Euro gibt es hochwertigere Brillen aus Kunststoff.

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