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31.03.2010

Google-Webseite in China zeitweise nicht mehr zugänglich

MOUNTAIN VIEW (Dow Jones)--Auch nach dem Rückzug des US-Internetkonzerns Google aus China geht der Konflikt mit der Regierung nach den Hackerangriffen auf die Suchmaschine weiter. Die Google-Webseite in Hongkong war am Dienstag für Nutzer aus dem chinesischen Festland vorübergehend nicht erreichbar. Dies löste Spekulationen aus, die Regierung habe den Suchdienst mit ihrer so genannten "Großen Firewall" - einem Filter für Internetinhalte - blockiert.

MOUNTAIN VIEW (Dow Jones)--Auch nach dem Rückzug des US-Internetkonzerns Google aus China geht der Konflikt mit der Regierung nach den Hackerangriffen auf die Suchmaschine weiter. Die Google-Webseite in Hongkong war am Dienstag für Nutzer aus dem chinesischen Festland vorübergehend nicht erreichbar. Dies löste Spekulationen aus, die Regierung habe den Suchdienst mit ihrer so genannten "Großen Firewall" - einem Filter für Internetinhalte - blockiert.

Der US-Suchmaschinenkonzern hatte nach seinem Rückzug aus China die Google-Nutzer auf seine Webseite in Hongkong umgeleitet, wo er nach wie vor präsent ist. In China wollte Google sich nicht länger der Zensur der Suchergebnisse beugen und hatte das Land deswegen verlassen.

Die genaue Ursache der nun erfolgten Totalblockierung der Webseite in Hongkong blieb aber unklar. Zuerst hatte Google die Blockierung auf eine eigene technische Veränderung zurückgeführt. Eine Sprecherin sagte, der Konzern habe in den vergangenen 24 Stunden mit der Nutzung eines Suchparameters begonnen, der wohl irrtümlich die "Große Firewall" ausgelöst habe.

Später am Dienstag änderte Google jedoch den Kurs. Nach genauerer Prüfung habe der Konzern festgestellt, den betreffenden Parameter bereits vor einer Woche hinzugefügt zu haben, sagte eine Sprecherin. "Was auch immer heute geschehen ist und google.com.hk blockiert hat, muss daher die Folge einer Veränderung in der Großen Firewall sein", sagte sie. Inzwischen sei der Zugriff auf die Suchdienste wieder normal, obgleich Google selbst nichts unternommen habe. "Für den Augenblick scheint das Thema erledigt zu sein," fügte die Sprecherin hinzu.

Im Januar hatte Google berichtet, Ziel von Cyber-Angriffen aus China geworden zu sein. Infolgedessen erklärte der US-Konzern die Selbstzensur in dem Lande für beendet und will die Ergebnisse seiner Internet-Suchmaschine nicht mehr filtern. Die chinesische Regierung reagierte empört. Seit etwa einer Woche werden Besucher der Webseite google.cn auf die Seite google.com.hk umgeleitet, die unzensierte Ergebnisse liefert. Auf google.cn hatte der Konzern seit 2006 gefilterte Angebote geliefert.

Webseite: www.google.de -Von John Letzing; 415-439-6400; Dow Jones Newswires +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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