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Desktop-Strategien/Kommentar


24.05.2002 - 

Graue Mäuse der IT

Jan Schulze Redakteur CW

Desktops bilden die graue Masse in der Unternehmens-IT. Ihre Existenz und vor allem ihre Funktionstauglichkeit wird als gegeben vorausgesetzt. Die Beschaffung neuer PCs ist kein Thema, das den IT-Manager oder Administrator fesseln kann. Mittlerweile sind Arbeitsplatzrechner reine Commodity-Produkte geworden - austauschbar und jederzeit verfügbar.

Desktop-Management ist ein undankbarer Job: Die Anwender merken von der Existenz der Administratoren nur etwas, wenn die Systeme nicht funktionieren. Perfekt arbeitende Rechner werden kaum Begeisterung bei den Usern auslösen. Das ist ja schließlich selbstverständlich.

Ein funktionierendes Netz aus stationären und vielleicht auch mobilen Clients ist in der Praxis jedoch alles andere als selbstverständlich. Updates, Softwareverteilung, Fehlerbeseitigung, User-Support - der tägliche Betrieb sorgt dafür, dass keine Langeweile bei den Systemverwaltern aufkommt. Auch die Kosten sind immens: Die Gartner Group schätzt zum Beispiel den durchschnittlichen Aufwand für einen Anwender-Hilferuf auf 30 bis 35 Dollar ein.

Turnschuh-EDV, bei der Administratoren von Rechner zu Rechner gehen, kann sich wohl kaum ein Unternehmen mehr leisten. Wartung, Software-Rollouts, Inventarverwaltung und so weiter ist nur durch den Einsatz geeigneter Werkzeuge effektiv und effizient zu gestalten.

Ohne Clients ist im Unternehmen kaum ein Arbeitsprozess möglich. Entsprechend wichtig sind durchdachte Strategien, mit denen die Betriebsbereitschaft garantiert werden kann - und die den Budgets Rechnung tragen.

Doch egal, welche Architekturen, Plattformen und Tools eingesetzt werden - auch eine vollautomatisierte und perfekte Desktop-Landschaft entfacht keine Jubelstürme bei den Anwendern. Aber die richtige Strategie vereinfacht die tägliche Arbeit der Administratoren, senkt die Kosten und stabilisiert die Geschäftsprozesse.