Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.09.1981 - 

Hamburger Holzkohle-Anbieter "heizt" mit EDV

"Grill-Menüs" vom Softwarehaus

HAMBURG (pi) - Wenn in deutschen Landen die Grills auf vollen Touren laufen, hat die DV-Abteilung der Ingbau GmbH & Co. alle Hände voll zu tun. Das Hamburger Unternehmen verfügt über ein Holzkohlewerk, daß jährlich rund 60 000 Tonnen Holzkohle produziert. Die Auftragsabwicklung läuft über ein IBM-System 5120. Die Standard Software lieferte die OSP AG in Hannover.

Mit den steigenden Absatzzahlen der Hamburger Holzkohleanbieter wuchsen auch die Produktions-, Lagerhaltungs- und Vertriebsaufgaben. Schon bald erkannten die Ingbau-Manager, daß die organisatorischen Erfordernisse nur durch den Einsatz eines DV- Systems erfüllt werden konnten.

"Wir benötigten schnelle Hilfe und damit eine für unsere Belange ausreichende Hardware und vor allem eine Standard-Software, die uns genügend Spielraum ließ, um die zusätzlich erforderlichen organisatorischen Abläufe möglichst problemlos zu implementieren", erklärt Ingbau-Chef Krais. Außerdem wollte er die steigenden Kosten "im Griff" behalten.

Krais, der selbst auf eine langjährige Erfahrung in der EDV-Organisation bei anderen Unternehmen zurückblicken kann, war sich klar darüber, daß der Einstieg in die EDV sich viel einfacher gestalte, wenn - parallel zu dem Wissen um den betrieblichen Ablauf - auch das Wissen um die Möglichkeiten eines EDV-Eisatzes bei den fachbezogenen Aufgaben vorhanden ist. Dabei sei die Fähigkeit zu programmieren nicht vorrangig. Diese Leistung könne man heute kaufen.

Die Hamburger entschieden sich für eine auf 64 K ausgelegte IBM 5120 mit der von der OSP AG Unternehmensberatung in Essen entwickelten Standard-Software. Dazu setzt die Ingbau zwei Disketten mit je 1,2 Megabyte Speicherkapazität ein und erwarb von der IBM die Lizenz-Software Auftragsbearbeitung und Debitorenbuchhaltung. Ersteller dieser Software ist die OSP AG.

Palettenkontrolle im Dialog

Seitens der OSP AG wurden auch die individuellen Anpassungen an der Standard-Software vorgenommen. Die Änderungen und Erweiterungen betrafen vor allem die Einbeziehung von

- Auftragsbestätigungen

- Lieferscheinen

- Versandadressen

- Erfassung und Druck von Standardbriefen mit Selektionsmöglichkeiten aus der Kundenstammdatei.

Der besondere Schwerpunkt werde auf eine ordnungsgemäße Auftragsabwicklung gelegt. Das Programmpaket beinhaltet:

- Erfassung ein- und ausgehender Aufträge,

- Bestätigung der Aufträge gegenüber den Kunden,

- Reservierung der bestellten Mengen im Bestand,

- Erstellung der Lieferscheine,

- Auslieferung der bestellten Ware,

- Schreiben der Rechnungen,

- Überwachung der Zahlungseingange beziehungsweise der Außenstände mit dem erforderlichen Mahnwesen.

Im Dialog können inzwischen jederzeit Einzelinformationen über laufende Aufträge, Artikel, Außenstände und Kunden abgerufen werden. Die Kontrolle der Euro-Palettenbewegungen erfolgt ebenfalls im Dialog.

Neben den Listen der Stammdaten (Artikel, Kunden, Aufträge) können Terminlisten, OP-Listen, Bestellvorschlagslisten sowie Artikel- und Kunden-Umsatzstatistiken ausgedruckt werden; das gleiche gilt auch für Rechnungsausgangs- und Zahlungseingangs-Journal und die Abrechnung der Europaletten.