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Nachfolger der Siliziumchips


04.05.2001 - 

Größere Dichte mit Carbon-Transistor

MÜNCHEN (IDG) - Den Forschungslabors von IBM ist ein Durchbruch auf dem Weg zu kleineren Computerchips gelungen. Die Forscher bauten das erste Transistor-Array aus Kohlenstoff.

Laut IBM soll es zum ersten Mal geglückt sein, einen Verbund von Transistoren aus Carbon-Nanoröhren herzustellen. Das sind kleine Zylinder aus Kohlenstoff mit einem Durchmesser von zehn Atomen, 500-mal kleiner als heutige Siliziumtransistoren. Die winzigen Kohlenstoffröhren können sowohl metallische als auch halbleitende Eigenschaften besitzen. Bei den bisherigen Herstellungsmethoden entsteht ein Mix aus beiden Merkmalen, der die Nanoröhren als Transistoren unbrauchbar macht. Durch den neu entwickelten Prozess sei es möglich, Nanoröhren-Transistoren in großen Mengen herzustellen, so IBM. Bei dem neuen Herstellungsverfahren sollen nur halbleitende Nanoröhren entstehen.

Für die Forscher ist es ein Durchbruch auf der Suche nach einem Material, das die zu erwartenden Probleme bei der Chipherstellung lösen kann: Nach Moores Gesetz verdoppelt sich die Zahl der Transistoren auf einem Chip alle 18 Monate. In den nächsten zehn oder 20 Jahren wird nach Ansicht vieler Experten jedoch Silizium seine physikalischen Grenzen erreichen. Eine noch höhere Transistorendichte ist bei diesem Material dann nicht mehr möglich.