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21.06.2007

"Größere Rolle der VARs"

Martin Böker leitet seit 2015 die Enterprise Business Division (EBD) bei Samsung Electronics. In seiner Position ist er dafür verantwortlich, Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützten. Als Experte gibt er Einblicke in aktuelle Trends in diesem Bereich und liefert produktunabhängige Einschätzungen zu zentralen Fragen der Digitalisierung in Deutschland.

1. Die Carrier werden in den klassischen Systemintegratorbereich drängen und hier die Dienstleistungen, die sie nicht selber liefern können, der Systemintegratoren nutzen. Hier besteht das Angebot aus kompletten Voice-Diensten und Data-plus-Applikationen.

Die Systemhäuser werden zusätzlich zu Servern und Applikationen auch Voice & Data anbieten, da diese Dienste applikationsbasierend werden. Vorteile werden diejenigen haben, die bereits Microsoft- oder IBM-Partner sind.

2. Die Hersteller müssen die Carrier als Channelpartner gewinnen. Die Systemhäuser müssen wiederum in enger Kooperation mit Value Added Distributoren betreut werden, und die Know-how-Defizite sollen als Dienstleistung bestellbar sein, also muss der Hersteller hier Dienstleistungen anbieten.

Unseren klassischen bestehenden Channel-Partnern werden Alternativen aufgezeigt in Bezug auf Dienstleistungen und Zertifizierungen in den Bereichen Microsoft und IBM. Wichtig ist eine Hinführung mit Hilfe des Herstellers.

3. Wie bereits erwähnt, werden gerade die Systemhäuser eine größere Rolle spielen, da klassische Kommunikationsleistungen mehr in Richtung Applikationen driften. Dies ist insbesondere für jene Hersteller vorteilhaft, die eine Partnerschaft zu Microsoft und IBM haben und selbst in der Lage sind, deren Know-how-Defizite mit eigenen Dienstleistungen zu lösen. Zusammenarbeit ist dabei besonders bei der Umsetzung und Integration von IP-getriebenen Telekommunikationsdiensten aller Art gefragt.