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15.09.1995

Groesster Auftrag in der Firmengeschichte Computervision setzt sich in der Luftfahrtindustrie durch

MUENCHEN (CW) - Der CAD/CAM-Hersteller Computervision kann seinen zweiten grossen Vertragserfolg auf dem Sektor der Luftfahrtindustrie verbuchen. Nach der britischen Rolls-Royce Aerospace Group im vergangenen Jahr hat sich nun auch die europaeische Aerospace Industrie fuer den Einsatz von Computervision-Produkten entschlossen. Mit 25 Millionen Dollar soll es sich dabei um das groesste Auftragsvolumen in der Firmengeschichte des Herstellers handeln.

Der Vertrag mit Airbus Industrie sieht vor, dass Computervision mindestens 1500 EPD-Arbeitsplaetze (elektronische Produktdefinition) bereitstellt. Zur eingesetzten Software gehoeren das Konstruktionspaket "Cadds 5", verschiedene "Pelorus-powered- Applications" fuer die Produktmodellierung sowie "Optegra" fuer das Produktdaten-Management. Die Airbus-Gesellschaften sollen damit innerhalb der naechsten fuenf Jahre ihrem Ziel naeherkommen, neue Flugzeuge nicht nur vollstaendig am Bildschirm zu konstruieren, sondern auch zu testen, bevor die Fertigung anlaeuft. Ueber diesen Ansatz, den Computervision eigenen Angaben zufolge bereits mit einigen Aerospace-Kunden wie Rolls-Royce realisiert hat, sollen sich die Vorlaufzeiten um bis zu einem Drittel senken und die Entwicklungskosten betraechtlich reduzieren lassen.

Als Erfolg kann Computervision den mit Aerospace geschlossenen Vertrag vor allem hinsichtlich der zu Jahresbeginn vorgestellten CAD/CAM-Entwicklungsplattform "Pelorus" werten. Ueber die objektorientierte und ereignisgesteuerte Programmierumgebung sollen Drittanbieter oder Kunden dazu angeregt werden, auf Pelorus basierende CAD/CAM-Anwendungen selbst zu schreiben. Mit dem franzoesischen Reaktorbauer Framatome und der kuerzlich angekuendigten Mercedes-Benz-Partnerschaft wurden erste groessere Pelorus-Interessenten fuer den Anlagenbau und die Automobilindustrie gefunden. Aus der Kooperation mit Airbus Industrie soll nun eine Pelorus-powered-Systemplattform fuer die Luftfahrtindustrie hervorgehen, auf der man mit Anwendungen zum Produktdaten-Management aufsetzen moechte.