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Nachhinkende Elektrokonjunktur zeichnet sich ab:


23.05.1980 - 

Größtes Siemens Wachstum in DV-Bereichen

MÜNCHEN (gr) - Die um mindestens sechs Monate verzögerte Konjunktur der Elektrotechnischen Industrie machte sich bei der Siemens AG, München/Berlin, schon bemerkbar. Sollten die Orders weiter abklingen, so ein Sprecher des Konzerns, können die Umsatzziffern trotzdem weiter steigen, da im Großanlagengeschäft mit Durchlaufzeiten bis zu zehn Jahren zu rechnen ist.

Der Auftragsbestand der Siemens AG war zum 31. März dieses Jahres gegenüber dem Vorjahresstichtag um drei Prozent gestiegen. Weltweit standen 40,5 Milliarden Mark in den Büchern gegenüber 39,4 Milliarden am 31. März 1979. Der Auftragseingang in den sechs Monaten zum 31. März 1980 betrug 17,1 (Vorjahr: 14,6) Milliarden Mark und lag damit 17 Prozent über dem ersten Halbjahr 1978/ 79. Auf das Inland entfielen dabei 8,4 (7,1) Milliarden Mark, das Ausland orderte im Berichtszeitraum für 8,7 (7,5) Milliarden Mark.

Umsatzrenner stellten auch im ersten Halbjahr die DV-nahen Bereiche dar. Die kräftigsten Zuwachsraten erzielten die Unternehmensbereiche Kommunikationstechnik, Daten- und Informationssysteme sowie Bauelemente. Nach Angaben eines Sprechers lagen sie deutlich über zehn Prozent. Weltweit setzte der Konzern in den ersten sechs Monaten bis Ende März mit 15 (12,7) Milliarden Mark 18 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei holte das Inlandsgeschäft kräftig auf. Es erfuhr eine Steigerung um 23 Prozent auf 7,3 (5,9) Milliarden, im Ausland wurden mit 7,7 (6,8) Milliarden Mark 14 Prozent mehr umgesetzt. Der Personalbestand war am Stichtag um ein Prozent auf 339 000 Personen gegenüber 334 000 Menschen am 30. September 1979 gewachsen. Die Investitionen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 877 (662) Millionen Mark.

Nach Steuern ergibt sich für die Siemens AG im ersten Halbjahr ein Gewinn von 323 (280) Millionen Mark. In Prozent vom Umsatz ausgedrückt entspricht die Rendite von 2,2 damit genau dem Wert, der in der ersten Hälfte des letzten Geschäftsjahres realisiert wurde.