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21.06.2005

Großangriff auf IT-Netze

Trojaner in britische Behörden eingeschleust.

Vor einer breit angelegten Hacker-Attacke auf Firmen und Regierungsbehörden warnt das britische National Infrastructure Security Coordination Centre (NISCC). Über E-Mails versuchten Angreifer seit längerem, Trojaner-Programme in Organisationen einzuschleusen und damit die Kontrolle über Rechner zu erlangen. Ziel sei es offenbar, wirtschaftlich nutzbare Daten zu stehlen. Betroffen sind in erster Linie die Bereiche Telekommunikation, Energieversorgung, Finanzen, Gesundheit und Transport. Mit Hilfe der Trojaner-Programme können sich Hacker unter anderem Passwörter beschaffen, Netze scannen und befallene Rechner für weitere Angriffe nutzen.

"Wir haben noch nie etwas gesehen, das an den Umfang dieser Attacken heranreicht", erklärte NISCC-Direktor Roger Cumming. Sämtliche Hinweise deuteten auf eine sehr gut organisierte Angreifergruppe hin. Mit den Attacken einzelner Hacker, die versuchen, Kontodaten in ihren Besitz zu bringen, sei die Welle nicht vergleichbar. Die NISCC konnte die Angriffe nach Asien zurückverfolgen, lehnt es aber ab, ein Land zu nennen. Laut Cumming arbeitet die Sicherheitsbehörde mit der Regierung des betreffenden Staates zusammen, um weitere Attacken zu verhindern.

IT-Systeme besser überwachen

Nach Angaben des NISCC sind Banken und Versicherungen besonders gefährdet, da sie sensible Daten vorhalten. Bisher seien jedoch keine wichtigen Informationen entwendet wor- den. Die Behörde rät allen Unternehmen, IT-Systeme mit wertvollen Daten stärker zu überwachen. Auf seiner Website beschreibt das NISCC die Attacken und entsprechende Schutzmaßnahmen. (wh/rg)