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19.06.2006

Großartig: Alte PCs machen krank!

ComputerPartner Chefredaktion Tel.: 089 36086-388 Fax: 089 36086-389 E-Mail: dsicking@computerpartner.de

Systemhaus Bissinger GmbH Geschäftsführung Herrn Siegfried Bissinger Industriestr. 18 89423 Gundelfingen/Donau

München, 19.06.2006

Großartig: Alte PCs machen krank!

Sehr geehrter Herr Bissinger,

viele Händler misstrauen den Marktforschern, ihren Studien und Vorhersagen. Gegen eine gesunde Skepsis ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Aber deshalb muss man die Marktforscher nicht gleich verteufeln. Im Gegenteil: Die Ergebnisse der Auguren kann man wunderbar für sich nutzbar machen. Man muss nur wissen, wie. Beispiel gefällig?

Im vergangenen Monat ist eine Studie veröffentlicht worden, wonach ältere Computer am Arbeitsplatz zu deutlich mehr Krankmeldungen führen als bei Mitarbeitern mit neuem Equipment. Dazu wurden immerhin 2.700 Büroarbeiter in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt. Nicht nur lag die Zahl der Krankmeldungen höher, die Angestellten mit den "alten Möhren" auf ihren Schreibtischen klagten auch deutlich häufiger über Augenermüdungen, Sehnenscheidenentzündungen und Kopfschmerzen - mit den entsprechenden Folgen für die Produktivität, wie man hinzufügen sollte.

Dass solche Studienergebnisse für Sie und Ihre Händlerkollegen bares Geld sind, liegt auf der Hand. Ein super Verkaufsargument! Entweder im direkten Gespräch mit dem Kunden oder - ein schöner Anlass - via Direktmailing.

Übrigens: Bei der Studie zeigte sich auch, dass Frauen häufiger mit alten PCs arbeiten mussten als ihre männlichen Kollegen. Das ist natürlich der eigentliche Grund, weshalb sich Frauen häufiger krank melden als Männer. Sollte Ihnen nun Ihr Kunde im Verkaufsgespräch entgegnen, dass in seinem Betrieb der Anteil der "weiblichen" Krankmeldungen keinesfalls höher liege als jener der "männlichen", und er damit die gesamte Studie in Frage stellen, dann müssen Sie natürlich sogleich mit einem guten Gegenargument kontern. Am besten mit einer weiteren Studie. Wie zum Beispiel der, die zweifelsfrei festgestellt hat, dass Lästern, Klatsch und Tratsch gesundheitsfördernd sind. Und wie alle Welt weiß, liegen Frauen auf diesem Gebiet weit vorne, sodass bei ihnen die Gesundheitsgefährdung aufgrund alter PCs durch häufiges und ausgiebiges Lästern wieder ausgeglichen wird.

Sie sehen, sehr geehrter Herr Bissinger: Die Studien der Marktforscher sind Gold wert. Man muss sie nur zu nutzen wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Damian Sicking