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23.11.2006

Große Freiheit auf Dateiebene

Mit den Switches von Acopia lassen sich heterogene Dateispeicherumgebungen virtualisieren. Die Geräte unterstützen CIFS und NFS und können beide File-Systeme nahtlos miteinander kombinieren. Probleme, die durch unterschiedliche Namenskonventionen entstehen können, lösen die Switches dadurch, dass sie intern eigene Dateinamen vergeben und diese sowohl für den Nutzer als auch für das Speichersystem transparent auf die jeweiligen Dateien mappen.

Mit dem Einsatz der Geräte erhält der Anwender die Möglichkeit, Storage flexibel zuzuweisen und im laufenden Betrieb zu migrieren, ohne dass auf der Serverseite Pfade verändert werden müssten. Darüber hinaus lassen sich Metadaten-definiert Regeln aufstellen, die Daten nach ihrem aktuellen Wert auf unterschiedlich schnellen und verfügbaren Speichersystemen ablegen. Für extreme Anforderungen hat der Hersteller eine so genannte Tier-Zero-Lösung entwickelt. Dateien, die besonders häufig und besonders schnell benötigt werden – beispielsweise für das Rendering von 3-D-Animationen –, werden nicht auf Festplatten, sondern im RAM eines Server-Clusters vorgehalten. Damit sinken die Zugriffszeiten drastisch.

Mit den Switches von Acopia ist außerdem der Aufbau eines File Area Networks möglich. Rechenzentren mehrerer Standorte können dafür miteinander vernetzt werden. Wer allerdings über Wide Area File Services seine Speicherumgebung zentralisieren will, muss zusätzlich Produkte eines anderen Herstellers, beispielsweise von Brocade, Cisco oder Riverbed, einsetzen. Derzeit sind drei Acopia-Switches erhältlich. Der „ARX500“ bietet einen Durchsatz von bis zu 100 MB/s und ist für die Verwaltung von maximal 125 Millionen Datei konzipiert. Der Endkundenpreis liegt bei ungefähr 20.000 Euro. Der „ARX1000“ ist für rund 50.000 Euro erhältlich. Er bietet bis zu 400 MB/s Durchsatz und kann bis zu 375 Millionen Files verwalten. Für große Rechenzentren gibt es schließlich noch den modular aufgebauten „ARX6000“, der bis zu zwei Milliarden Dateien mit maximal 2 GB/s durch die Gegend schickt. Der ARX6000 schlägt mit mindestens 100.000 Euro zu Buche.

Dr. Thomas Hafen