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19.07.2007

Großer Klang aus kleinem Knopf

In-Ear-Kopfhörer haben in der Regel wenig mit den üblicherweise beigepackten Hörern gemein. Denn sie sind meistens besser und vor allem viel bequemer. Hier die wichtigsten Beratungsregeln für Händler.

Von Ulrike Goreßen

Wer einen MP3-Player besitzt, kennt das Problem: Der Sound der mitgelieferten Ohrstöpsel lässt oft zu wünschen übrig. Daher lohnt es sich in der Regel, als Fachhändler höherwertige Kopfhörer ins Sortiment zu nehmen.

Das Magazin "stereoplay" hat 16 In-Ear-Hörer von namhaften Herstellern getestet, mit folgendem Ergebnis: Moderne Knopf-Kopfhörer, die direkt im Gehörgang sitzen, haben mit schlecht klingenden Beipack-Ohrstöpseln nichts gemein. Im Gegenteil: Die Klangqualität von In-Ear-Hörern hat sich in den vergangenen Jahren entscheidend verbessert.

Voraussetzung ist, dass die Geräte perfekt in den Gehörgang passen. Denn schon ein leichtes Verrutschen in der Ohrmuschel eines an sich sehr guten Hörers kann zu einem schlechten Klangergebnis führen. Fachhändler sollten daher Modelle ins Angebot nehmen, denen mehrere verschieden große Anpassungsstücke in Form von Silikon- oder Schaumstoff-Pads beigelegt sind.

Die Top- In-Ear-Hörer

Ein preiswerter und zugleich gut klingender In-Ear-Hörer ist der "AH C350" von Denon (rund 50 Euro). Er ist mit drei Silikon-Pads ausgestattet und aufgrund seiner recht hohen Eigenlautstärke auch für leise MP3-Player bestens ge- eignet.

Beim Hörtest gab es ebenfalls wenig zu bemängeln: Bässe gibt der Denon druckvoll und zugleich konturiert wieder, mittelhohe Töne kommen detailliert, wenngleich etwas metallisch, daher.

Auch der "Sony MDR EX 85 LP" konnte die Tester überzeugen. Die Ausstattung des etwa 60 Euro teuren In-Ear-Hörers beschränkt sich wie bei den meisten Testkandidaten auf drei Gummi-Pads sowie einen Transportbeutel. Dafür besticht das Modell durch seinen freien und lebendigen Klang, satte Bässe sowie farbenreiche Mitten.

Absolutes Highlight und neue In-Ear-Referenz im Test ist der "Ultimate Ears Fi 10 Pro" für circa 400 Euro. Der aufwändig verarbeitete Knopf-Kopfhörer wird in einer Metalltransportdose geliefert, die mehrere Silikon- sowie Schaumstoff-Passstücke, einen 3,5-mm-Adapter auf 6,3-mm-Stereo-Klinke und einen Lautstärkeabschwächer enthält. Im Hörtest lieferte der Fi 10 Pro ein für In-Ear-Hörer einzigartig klangfarbenreiches musikalisches Erlebnis, das von zwei getrennten Bass- und Mittelhochton-Treibern vermittelt wird.

Die Qualität mag für einen In-Ear-Hörer ungewöhnlich hoch sein, für ein so teures Produkt ist sie aber angemessen.