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07.09.1990 - 

Neue Computer sowohl unter MCP als auch für OS1100

Großrechnerangebot von Unisys nach unten und oben erweitert

SULZBACH (CW) - Die Unisys Corp. baut ihr Großrechnerangebot sowohl für die A-Serie unter MCP als auch für die Serie 2200 unter dem Betriebssystem OS/1100 mit neuen Modellen und Erweiterungen aus.

In der A-Serie bietet das Unternehmen in der A12-Familie vier neue Modelle und im oberen Leistungsspektrum die neue Reihe A16 an. Die 2200-Rechner bekommen mit den Einstiegsmodellen "2200/100" Zuwachs, während am oberen Leistungshorizont das bisherige Flaggschiff 2200/600 durch die Einführung der mit erhöhten Rechnerkapazitäten versehenen Modelle 2200/600 ES (Evolution System) als Top-Modell abgelöst wird.

Die vier neuen Rechner der A12-Familie bieten nach Unternehmensangaben bis zu 20 Prozent mehr Leistung als ihre Vorgängermodelle. Hauptspeicherkapazitäten belaufen sich auf 24 und 72 respektive 96 und 144 MB. Anwender von A12-Rechnern können ihre Modelle durch Erweiterungen im gleichen Kabinett ausbauen, bei Verwendung von Zusatzschränken lassen sich A12-Rechner bis auf eine A17-Version erweitern, bei denen es sich um die leistungsstärksten Rechner der A-Serie handelt.

In die Systeme der A16-Modelle baute Unisys umfangreiche Selbstdiagnose- und Fehlerkorrekturfunktionen ein, die als Teil des A16-Systemkonsolen-Prozessors (SCP) ausgeliefert werden. Bei dem SCP-Chip handelt es sich um einen Mikroprozessor, dessen Software Fehler, die bisher zu einem Betriebsstopp führen konnten, nach Unternehmensangaben automatisch korrigiert.

Die A16-Familie teilt sich in fünf Rechner auf: Bei zweien handelt es sich um Einprozessor-Modelle mit 48 MB Arbeitsspeicher, die drei anderen Rechner besitzen zwei CPUs und jeweils 96 MB Arbeitsspeicher-Kapazität. Alle fünf Rechner lassen sich auf maximal 384 MB Arbeitsspeicher hochrüsten. Das I/O-Subsystem verarbeitet pro Sekunde bis zu 2000 Ein- und Ausgabeoperationen. Benutzern der A16-Computer steht die Möglichkeit offen, die Kapazitäten ihrer Rechner bis maximal zum 3,5fachen durch Nutzung der Erweiterungs-Steckplätze zu steigern.

Die 2200/-100-Systeme plaziert Unisys als Einstiegsmodelle in die 2200-Serie, deren Rechner unter dem OS/1100-Betriebssystem laufen und die vor allem für Transaktionsaufgaben vorgesehen sind. Über SNA, TCP/IP und OSI können die Unisys-Rechner mit denen anderer Hersteller kommunizieren.

Das Unternehmen gibt an, daß mit den nun vorgestellten 2200/600-Maschinen im oberen Leistungsbereich eine Steigerung um 15 Prozent erzielt wird. Die Leistungsverbesserungen erzielte das Unternehmen laut eigenen Angaben durch die Implementierung von 16fachen Hauptspeicheroptimierungen und einem neu entworfenen I/O-Rechner.

Das System 2200/600 wird in sechs Varianten angeboten: Low-end-Modelle verfügen über eine CPU und 32 MB Arbeitsspeicher, am oberen Ende kann der Anwender ein Vierprozessor-System wählen, das 128 MB Arbeitsspeicher bereitstellt.

Alle neuen Unisys-Großrechner sind objekt-kompatibel mit den anderen Computern innerhalb der System-Familie, Anwendungen für die jeweiligen Serien können ohne Modifikationen auf den neuen Modellen der jeweils gleichen Gruppe laufen. Nach Unternehmensangaben sind die neuen Mainframes ab sofort lieferbar.