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04.12.1981

Grund zum Feiern:25 Jahre IBM-Forschung in Rüschlikon

RÜSCHLIKON (sg) - Das Grundlagen-Forschungslaboratorium der IBM in Rüschlikon bei Zürich feiert sein 25jähriges Bestehen. Zu einer Zeit, als sich mit dem Aufkommen der ersten Computergeneration für die elektronische Datenverarbeitung im speziellen, aber auch für die Naturwissenschaften im allgemeinen, neue Horizonte abzeichneten. entschied sich IBM, in der Nähe von Zürich ein Forschungslaboratorium zu gründen.

Die wichtigsten Projekte, die im vergangenen Vierteljahrhundert von hier aus bearbeitet wurden, sind: Dünnschichtspeicher, Strömungslogik, Phasenübergänge in verschiedenen Materialien, MESFETs (MEtal Semiconductor Field Effect Transistors), Josephson-Schaltkreise, Oberflächen-Untersuchungen, Kommunikationstechniken und

-systeme.

Heute umfaßt das wissenschaftliche Programm des IBM-Forschungslaboratoriums in Rüschlikon die drei Hauptgebiete Physik, Festkörpertechnologie sowie Nachrichten- und Computertechnik.

Eines der größten Projekte auf dem Übermittlungsgebiet in Rüschlikon, das gegen Ende der siebziger Jahre in das Forschungsprogramm aufgenommen wurde, betrifft ein lokales Übertragungsnetz, das in einem oder mehreren Gebäuden 100 Datensichtstationen miteinander verbinden kann. Die heute verwirklichte Technik läßt kostengünstige Übertragung bei Geschwindigkeiten bis zu 10 Millionen Bits pro Sekunde zu.

Das in Rüschlikon entwickelte Konzept beruht auf einer Schleife oder einem Ring, über den die Stationen miteinander verbunden werden. Jedes Terminal verfügt über einen Adapter, der den Datenverkehr in diesem Ring überwacht. Jede Übermittlung enthält eine bestimmte Zeichenfolge, sogenannte Token, die den Anfang und das Ende der Übermittlung kennzeichnen und so den Verkehr auf dem Ring regeln. Gleichzeitig wurden Brücken entworfen und gebaut, die zwei Ringsysteme miteinander verbinden können, wenn die Zahl der Terminals die Kapazität eines Ringes überschreitet.

Neben Rüschlikon unterhält die IBM noch zwei weitere Forschungslaboratorien, beide in den Vereinigten Staaten (San José, Kalifornien, und Yorktown Heights, New York). Hinzu kommen weltweit noch 26 produktorientierte Entwicklungslaboratorien.