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Maßgeschneiderte TK-Lösungen für Geschäftskunden


19.10.2001 - 

GTS-Nachfolger Ventelo setzt auf Wachstum

MÜNCHEN (CW) - Die deutsche Gesellschaft des Carriers Global Telesystems (GTS), die als Internet-Service-Provider und Anbieter von IP- und Sprachdiensten in erster Linie mittelständische Unternehmen adressiert und ab sofort unter "Ventelo" firmiert, setzt allen rückläufigen Marktentwicklungen zum Trotz auf Expansion.

Um weiter zu wachsen, will die Ventelo Deutschland GmbH den direkten und indirekten Vertrieb ausbauen sowie strategische Kooperationen eingehen - etwa in Form von Netz-Zusammenschaltungen mit Wettbewerbern. Vor allem aber in maßgeschneiderten Telekommunikationsangeboten sieht Geschäftsführer Mark Goossens, der das Unternehmen vor einem Jahr übernommen hat, enormes Potenzial. Mit modularen, auf den konkreten Kommunikationsbedarf des jeweiligen Kunden abgestimmten Lösungen biete Ventelo auch kleinen und mittleren Firmen eine notwendige Alternative zu den ansonsten verfügbaren Massenprodukten.

"Die Aufteilung des Marktes in große Player, mittelgroße Anbieter, City-Carrier und Nischenanbieter hat keine Zukunft", ist der Ventelo-Chef überzeugt. Bis Ende 2002 würden 80 Prozent der TK-Anbieter vom Markt verschwinden. Sein Unternehmen werde nicht dazugehören, da es sich mit individuellen Lösungen an eine breite Kundenbasis richte.

Goossens Optimismus ist nicht unbegründet. Ventelo bedient rund 8000 Geschäftskunden - vornehmlich mittlere bis große, international aufgestellte Unternehmen wie Hotelketten, Logistikfirmen und Krankenhäuser. Seit der vor einem Jahr begonnenen Umstrukturierung, bei der der neu angetretene Firmenchef mehrere Geschäftsbereiche - etwa das Reseller- und das Preselection-Business für Privatkunden - abgestoßen hat, geht es mit dem Unternehmen stetig aufwärts.

Im ersten Halbjahr 2001 setzten die Düsseldorfer 55,6 Millionen Euro um, für das Gesamtjahr sind 108 Millionen Euro angepeilt. Seit dem zweiten Quartal dieses Jahres schreibt Ventelo Deutschland schwarze Zahlen: Der Quartalsgewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei zwei Millionen Euro - im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Carrier noch einen Vorsteuerverlust von 7,2 Millionen Dollar ausgewiesen.