Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.02.2000 - 

Gateway und Sony präsentieren neue Mobilrechner

Günstige Notebooks gewinnen Marktanteile

MÜNCHEN (CW) - Mobile Rechner der Preisklasse zwischen 1000 und 1500 Dollar erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Kunden. Jetzt drängen auch Gateway und Sony in dieses Preissegment. Für Compaq und Toshiba, die bislang die preisgünstige Notebook-Liga dominierten, wird der Konkurrenzkampf damit härter.

Der Trend geht zu günstigen Notebooks. Nachdem im letzten Jahr teure Ultralight-Geräte boomten, achten die Kunden seit einiger Zeit wieder vermehrt auf ihren Geldbeutel. Diese Tendenz bestätigt das US-Marktforschungsunternehmen PC-Data. In der Bestsellerliste für die meistgekauften Notebooks im Retail-Markt kosten sechs Geräte aus den Top Ten weniger als 1500 Dollar. Nicht berücksicht sind hier allerdings die Verkaufszahlen der Direktanbieter Gateway und Dell.

Die Anbieter stellen sich auf die veränderten Marktbedürfnisse ein. Gateway und Sony präsentieren neue Modelle für das Niedrigpreissegment. Das "Solo 1100" von Gateway arbeitet mit einer auf 433 Megahertz getakteten Celeron-CPU von Intel. Ferner ist der 3,3 Kilogramm schwere Mobilrechner mit 32 MB Hauptspeicher, einer 4,8 GB großen Festplatte sowie einem 12,1 Zoll großen Passiv-Display ausgestattet. Das Gerät kostet 1200 Dollar.

Um das Solo 1100 zu diesem Preis anbieten zu können, muss Gateway allerdings auf sein Build-to-Order-(BTO-)Konzept verzichten, erklärt Produkt-Manager Andy Klopstad. Nur mit einer fest definierten Standardkonfiguration ließe sich eine profitable Massenproduktion garantieren.

Pentium-III-Chips erobern günstige Notebooks

Für 1700 Dollar bekommen Kunden mit dem "Vaio F420" von Sony ein höherwertiges Notebook. Das Gerät rechnet mit einem auf 450 Megahertz getakteten Pentium-III-Chip. Außerdem baut der japanische Hersteller 64 MB Arbeitsspeicher, eine 6 GB große Festplatte sowie ein 13 Zoll großes High-Performance-Adressing- (HPA-)Display ein. Mit dem Sony-Notebook rutschen jetzt auch die leistungsstarken Pentium-III-Prozessoren in die günstige Notebook-Klasse, resümiert Brian Phillips, Analyst beim Marktforschungsinstitut ARS. Mit diesem Angebot fordere Sony die Konkurrenz heraus. Compaq und Toshiba, die das Geschäft für günstige Mobilrechner in den letzten Jahren fast nach Belieben dominierten, würden in Zukunft härter um ihre Marktanteile kämpfen müssen.

Ob die neuen Notebooks von Gateway und Sony auch in Deutschland auf den Markt kommen werden, steht noch nicht fest. Zur Zeit liegen die Preise für die günstigsten Mobilrechner noch deutlich über dem Niedrigpreisniveau der USA. Kunden müssen in deutschen Computerläden mindestens 2800 bis 3000 Mark auf den Tisch legen, um ein Notebook zu erstehen. Insider gehen jedoch davon aus, dass auch in Deutschland die Marktaneile für günstige Mobilrechner weiter steigen werden. So halten die Marktführer in Deutschland, Compaq und Toshiba, die beide im Lowend-Segment aktiv sind, über 30 Prozent des Marktes. Ein weiteres Indiz ist der fünfte Platz der Firma Acer, die mit ihrer "Travelmate"-Reihe vor allem den Einsteigermarkt ansprechen will.