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09.11.2006

Günstiger Zweitscanner

Auf dem stark umkämpften Markt für Antivirus-Software müssen Hersteller immer wieder auf neue Ideen kommen, um Anwender auf sich aufmerksam zu machen. Kaspersky hat sich jetzt einen "On- Demand-Zweitscanner" einfallen lassen, um Geschäft mit den Unternehmen zu machen, die an der Leistungsfähigkeit ihres installierten Schutzproduktes zweifeln. Das Tool mit dem werbeträchtigen Namen "S.O.S (Second Opinion Solution)" ist ein über Software basierter "On Demand"-Virenscanner, der Rechner in Windows-Netzwerken auf Schadcode überprüft. Auch Säuberung der befallenen Systeme ist mit S.O.S möglich.

Kaspersky verspricht, das Programm so gestaltet zu haben, dass es keine Systemressourcen in Anspruch nimmt oder Kompatibilitätsprobleme mit der installierten Sicherheitssoftware mit sich bringt. Lediglich der Echtzeitschutz des Haupt-Antivirenprogramms muss vor dem Start des S.O.S-Scans deaktiviert sein.

Der Service, der selbst allerdings keinen Echtzeitschutz bietet, kostet etwa 30 Prozent des Listenpreises des entsprechenden Workstation-Produkts von Kaspersky und soll unzufriedene Kunden anderer Antiviren-Spezialisten von der Scan-Engine des russischen Herstellers überzeugen.

Alexander Roth