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Anbieter hofft auf Kunden im kommerziellen Bereich


12.03.1993 - 

GUI-Tool Grit hat Verbindung zu SQL-Datenbanken bekommen

Neu auf dem Markt ist "Grit SQL Designer", ein Zusatzmodul, das die Kommunikation von Grit-Applikationen mit SQL-Datenbanken ermoeglichen soll.

Durch die Kombination mit einer SQL-Schnittstelle ist Grit laut Anbieter nun auch fuer die Entwicklung kommerzieller Anwendungen geeignet. Der "SQL Designer" umfasst eine Funktionsbibliothek, einen um datenbankspezifische Funktionen erweiterten Maskeneditor (DBME), das Database Design Tool (DBDT) sowie den Database Editor (DBE). Wie der GFT-Geschaeftsfuehrer Ulrich Dietz ausfuehrt, arbeitet das Unternehmen derzeit gemeinsam "mit einem grossen Hersteller" an einem CASE-Modellierungswerkzeug, das zur Mitte des Jahres angekuendigt werden soll.

Nach Dietz´ Ansicht vollzieht sich derzeit ein Generationswechsel in der Software-Entwicklung. Der Trend gehe weg von den riesigen Entwicklungsabteilungen hin zum "Personal Software Design". Als eine Aufgabe fuer die Zukunft bezeichnet der GFT-Chef die Entwicklung von Informationssystemen fuer die Verwaltung der Klassenkataloge.

Unter der Bezeichnung Grit Plus bietet die GFT ein Software- Entwicklungswerkzeug an, mit dem sich durch interaktives Design grafische Benutzeroberflaechen individuell gestalten lassen. Das Tool umfasst unter anderem Maskeneditor und -testprogramm, Spracheditor, Skalier- und Dokumentationsprogramm sowie ein Oberflaechen-Umschaltmodul. Voraussetzung fuer den Einsatz ist ein C++-Compiler. Durch Kompilieren lassen sich einmal erstellte Anwendungen auf verschiedene Betriebssysteme uebertragen.

Grit wird bisher bei 250 Anwenderunternehmen, zumeist die Maschinenherstellern, im deutschsprachigen Raum eingesetzt. Beispiele sind Trumpf in Stuttgart, Kloeckner in Bremen und Schenk in Darmstadt, aber auch die deutsche IBM.

Die GFT beschaeftigt sich seit 1987 mit objektorientierten Technologien. Gruendungszweck des mittlerweile 50 Mitarbeiter beschaeftigenden Unternehmens war es, Ergebnisse der Wissenschaft direkt fuer die Wirtschaft nutzbar zu machen. Anfang dieses Jahres wurde eine eigene Vertriebstochter in Muenchen gegruendet: die GFT Informationssysteme GmbH mit Helmut Blank als Geschaeftsfuehrer.