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10.09.2008

Gut bezahlte Beraterjobs locken IT-Profis

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Fast jeder Zweite würde sich gern einen neuen Job suchen, bevorzugt in der Consulting-Branche.

Der Online-Karrieredienst Experteer hat sich unter seinen registrierten 5300 Informatikern umgehört. Demnach sind 46 Prozent bereit für einen Wechsel in die Beraterbranche. Jobofferten gibt es in diesem Sektor bislang ja genug, wenn auch die Ansprüche der Unternehmen hoch sind. Zusätzlich zu IT- und Wirtschaftswissen müssen Branchenkenntnisse und eine große Mobilität mitgebracht werden.

Viele ITler wünschen sich neue Herausforderungen

Experteer-Geschäftsführer Christian Göttsch nennt drei Gründe, warum sich so viele IT-Profis beruflich verändern wollen: "Die Hoffnung, das Einkommen zu steigern, die Anziehungskraft großer Consulting-Firmen und die Suche nach neuen Herausforderungen." Lukrativ sei ein Wechsel vor allem für Fachkräfte, Projektleiter und Abteilungsleiter, die laut Göttsch als Berater im Schnitt etwa neun Prozent mehr verdienen. Wer dagegen in seinem Unternehmen schon zum Bereichsleiter oder noch höher aufgestiegen sei, habe die Berater finanziell bereits hinter sich gelassen.

Auch Frauen verdienen in der IT über dem Durchschnitt

Interessant sind auch die Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern: Frauen könnten als Informatikerinnen besser verdienen, während Männer in der Beratung bessere Einkommenschancen haben. Regional gesehen sitzen die Spitzenverdiener laut Experteer in München und Hamburg, wo IT-Profis fast acht Prozent mehr bekommen als der Bundesdurchschnitt. Erhebliche Einbußen müssen viele Informatiker im Osten des Landes hinnehmen, etwa in Cottbus (20 Prozent weniger) oder in Schwerin (zwölf Prozent weniger). (am)