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14.01.2009

Gut geführt

Wie verhalten Sie sich, wenn einer Ihrer besten Mitarbeiter gehen will?

Zunächst eines vorweg: Mein Verständnis von Führung ist, die mir anvertrauten Mitarbeiter so zu fordern, zu fördern und zu entwickeln, dass sie eigene Ziele formulieren und diese auch erreichen. Ich glaube nicht, dass man Mitarbeiter auf Dauer gegen ihre eigenen Ziele motivieren kann.

In diesem Fall ging es um einen sehr guten Mitarbeiter, den ich auf keinen Fall verlieren wollte. Ihm lag ein lukratives Angebot als IT-Revisor vor. Mit seinen Beraterqualitäten, der Erfahrung im Bereich IT und seinem kaufmännischem Studium war er die Idealbesetzung für diesen Job. Die angebotene Aufgabe stellte für ihn eine interessante Herausforderung dar.

Was sollte ich ihm jetzt nun raten? Er selbst war noch etwas unschlüssig, wie er sich entscheiden sollte. Also stellte ich ihm einige Fragen zu seinen beruflichen Wünschen und Vorstellungen. Vielleicht hätte man ihn in "meine Richtung" lenken können, aber ich bemerkte recht schnell das vielzitierte "Leuchten in seinen Augen" bei dem Gedanken an die angebotene Aufgabe.

Das Leuchten in den Augen

Für mich war es nun selbstverständlich, ihn in seiner Motivation zu bestärken und ihm zu helfen, eine fundierte Entscheidung zugunsten des Angebots zu treffen. Denn auch ich suche immer Mitarbeiter, bei denen ich das Leuchten in den Augen sehe, wenn ich ihnen von möglichen interessanten Aufgaben in unserem Unternehmen erzähle.

Sein weiterer beruflicher Werdegang und die erreichten Erfolge haben seine damalige Entscheidung bestätigt und mich darin bestärkt, mich immer wieder so zu verhalten.