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20.12.1991 - 

ASK-Wettbewerb soll Reputationsanreize schaffen

Gutdotierte Preise winken für Lehrsoftware an Hochschulen

KARLSRUHE (CW) - Den Deutsch-Österreichischen Hochschul-Softwarepreis 1992 hat die Akademische Software Kooperation (ASK) der Universität Karlsruhe ausgeschrieben. Prämiert werden Softwarelösungen auf Workstations für die Ausbildung im Hochschulbereich.

Fehlende Lehrsoftware sowie oftmals unzureichende Qualität Vorhandener Programme prägen nach ASK-Einschätzung die Softwaresituation an Hochschulen. Es gebe wenig Anreize für Software-Autoren. Lehrprogramme zu erstellen beziehungsweise sie mit zusätzlichem Aufwand auch für Anwender außerhalb der Universität nutzbar zu machen.

So werde unter anderem dem Schreiben von Lehrsoftware nicht die wissenschaftliche Anerkennung entgegengebracht, die etwa zur Qualifikation als Hochschullehrer führen könnte. Der Hochschul-Software-

Preis soll daher laut ASK der Softwareproduktion für die Ausbildung zur angemessenen Reputation verhelfen.

Prämiert werden die besten Arbeiten einzelner Studenten, Teamarbeiten sowie Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Hochschulen. Gegliedert sind die Softwarelösungen aus dem Workstationbereich in die Kategorien "Tutorials", "Simulationen" und "Hilfswerkzeuge".

- Tutorials bieten Studenten die Möglichkeit, sich den Lehrstoff interaktiv anzueignen. Die Softwarepakete sollen das Wissen in einer strukturierten Form vermitteln, deren Ablauf der Kontrolle des Rechners unterliegt.

- Im Rahmen von Simulationen werden wissenschaftliche Hypothesen und Theoreme in berechenbare Modell umgewandelt.

- Hilfswerkzeuge unterstützen den Lernenden beim Wissenserwerb. So dienen Analyseprogramme oder grafische Programme der Auswertung von Meßdaten.

Unter der Bezeichnung "Small is Beautiful" sollen erstmalig Programme prämiert werden, die unter geschickter mit Nutzung der Kapazitäten kleiner Anlagen anspruchsvolle Aufgaben besonders effektiv lösen.

In der Sonderklasse "Next-Generation-Software" warten Preise für die prototypische Umsetzung richtungsweisender Ideen in softwaretechnische Fragestellungen. Bewertet werden fachlicher Inhalt, didaktischer Aufbau und programmtechnische Aspekte.

Teilnahmeberechtigt sind Studenten und Mitarbeiter von Hochschulen sowie öffentlichen Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zugelassen werden auch Autoren teams, denen mindestens ein Mitglied dieser Gruppen angehört.

Zusätzlich zu den Hochschulprogrammen akzeptiert die ASK auch Software für den Einsatz in Unternehmen. Die englisch oder deutschsprachigen Produkte solle indes nicht ausschließlich für kommerzielle Zwecke einstellt worden sein.

Softwarelösungen nimmt die ASK bis 29. Februar 1992 entgegen. Den Gewinnern winken Preis im Gesamtwert von über 150 000 Mark in Form von Arbeitsplatzrechnern und Geldbeträgen. Ein Multimedia-Sonderpreis wird zusätzlich honoriert mit einem achttägigen US-

Aufenthalt bei einem führenden Multimedia-Hersteller.

Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft sowie der Verein zur Förderung des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) unterstützen die Akademische Software Kooperation. Getragen wird ASK darüber hinaus von führenden Computerherstellern. Ziel der Kooperation ist es, über das Software. Angebot für Hochschulen via Datenbanken zu informieren sowie die Softwareproduktion an Hochschulen zu fördern.

Informationen; Universität Karlsruhe, ASK-Projektbüro, Harald Hanke, Dietmar Waudig, Englerstraße 14, 7500 Karlsruhe, Telefon 07 21/ 6 08-26 91.