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18.07.1997

Gute Chancen in der Technomathematik

BREMEN (pi) - Im Studiengang Technomathematik, der im Oktober 1996 erstmals an der Universität Bremen angeboten wurde, sind zum Wintersemester 1997/98 noch Plätze frei. Das Fach Technomathematik gibt es laut Universität Bremen in Deutschland erst seit etwa 15 Jahren. Es spiegele die wachsende Bedeutung der Mathematik in den Ingenieur- und Naturwissenschaften wider. Zunehmend kämen Simulationstechniken in der industriellen Entwicklung zum Einsatz. Hierbei benötige man zunächst mathematische Formeln, die in Simulationsprogramme umgesetzt würden.

Diese Methode erfordere vom Entwicklungsingenieur andere Kompetenzen als in der klassischen Ausbildung. Neben Kenntnissen zu Hard- und Software sei dies vor allem die Fähigkeit zur Modellierung mathematischer Lösungsalgorithmen. Technomathematiker deckten dieses Qualifikationsprofil ab: Während des Studiums erhalten sie eine Mathemathikausbildung, lernen computerorientierte Lösungsverfahren kennen und werden in die Grundbegriffe der praktischen Informatik sowie einer Natur- oder Ingenieurwissenschaft eingeführt. In Bremen stehen die Anwendungsfächer Elektrotechnik, Produktionstechnik, Physik und Geophysik zur Auswahl. Laut Universität Bremen haben Technomathematiker gute Berufschancen.