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29.11.1996 - 

Input untersucht Servicequalität

Gute Noten für Big Blue als Dienstleistungsunternehmen

Im Dienstleistungsgeschäft forciert die IBM derzeit fünf Bereiche durch Verstärkung des Personals. Am wichtigsten ist dem Unternehmen laut Input-Chef Frank Solbach der Bereich Netz-Outsourcing und -Management. An zweiter Stelle rangieren Internet- und Intranet-Lösungen. Es folgen die Systemintegration für Lotus Notes, netzwerkorientierte Unternehmensberatung und Dienste, die das Internet sicherer machen sollen. Der Input-Chef begrüßt diese Auswahl als Investition in lukrative Zukunftsmärkte.

Input kritisiert allerdings, daß zwischen Ankündigungen und Umsetzung noch eine Lücke klafft. So existiere bislang noch keine "Landkarte", die über den Umfang und den Zusammenhang der individuellen und kategorisierten Dienstleistungen Auskunft gibt. Mit dieser Schwäche stehe die IBM jedoch keineswegs allein da.

Besser hat es das Unternehmen bei seiner eigentlichen Stärke, die ihm aus seiner Größe erwächst: der Branchenunabhängigkeit. Schwerpunkte im Bankensektor und im Gesundheitswesen änderten an dieser grundsätzlichen Ausrichtung ebensowenig wie die explizite Branchenorientierung im Consulting-Geschäft.

Eine ganz andere Strategie fahren laut Input die Konkurrenten EDS, Arthur Andersen, Coopers & Lybrand, Price Waterhouse, KPMG, Ernst & Young sowie Deloitte & Touche. Sie offerieren ein begrenztes Spektrum von Dienstleistungen für ausgewählte Märkte. Lediglich Hewlett-Packard und auf europäischer Ebene Siemens-Nixdorf verfolgten einen ähnlich weitgespannten Ansatz wie die IBM.