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09.06.1995

Gute Stimmung unter US-DV-Profis, aber: Experten klagen ueber Stress und Druck der Fachabteilungen

09.06.1995

FRAMINGHAM (IDG) - 71 Prozent der amerikanischen Datenverarbeiter sind mit ihrem Job zufrieden; das sind drei Prozent mehr als im letzten Jahr. Das Plus ist in erster Linie auf die positive Einstellung der Fuehrungskraefte zurueckzufuehren. Bei den Spezialisten dagegen haelt sich die Begeisterung in Grenzen.

Trotz Zufriedenheit mit ihrer Arbeit ist fuer die meisten der Befragten der Job in den letzten Jahren anstrengender geworden, berichtet die CW-Schwesterpublikation "Computerworld". Sie hatte eine Studie ueber die Zufriedenheit der Datenverarbeiter mit ihrem Job durchgefuehrt. Daran hatten sich 571 Computerbeschaeftigte - sowohl Fuehrungskraefte als auch Spezialisten beteiligt. Die Teilnehmer klagten ueber die groessere Arbeitsbelastung sowie ueber die hoeheren Anforderungen der Fachabteilungen an die DV. Am meisten zu spueren bekam dies laut Studie das mittlere Management. Im Zuge von Re-Engineering-Programmen mussten sich diese Fuehrungskraefte zunehmend Technologiethemen widmen und Abschied nehmen von ihren administrativen Aufgaben, meint Richard Wonder, DV-Chef der Robert Half Inc. in New York. Viele dieser Fuehrungskraefte verloren ihren Job, weil sie mit den neuen Aufgaben ueberfordert waren.

84 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie mit ihrer Entscheidung, in der DV zu arbeiten, zufrieden sind, nur zwei Prozent zeigten sich frustriert. Als Hauptgruende fuer ihre Zufriedenheit nannten die Computerexperten: Arbeit mit neuer Technologie, Uebernahme von Verantwortung und Freiraum bei Entscheidungen.

Auf einen weiteren Gesichtspunkt weist Lewis Temares, Vice- President und Chief Information Officer der University of Miami in Coral Gables, Florida, hin. Die Mitarbeiter fuehlten sich um so wohler, je mehr Weiterbildung angeboten wurde und je sicherer ihnen der Arbeitsplatz schien. Immerhin 55 Prozent der befragten Fuehrungskraefte gaben an, dass sie in den naechsten zwoelf Monaten mehr in die Schulung ihrer Beschaeftigten investieren moechten.

Die unzufriedenen Spezialisten bemaengelten die fehlende Anerkennung durch ihre Vorgesetzten sowie deren Orientierungslosigkeit.

Als wichtigsten Motivationsfaktor nannten 23 Prozent der Studienteilnehmer interessante und herausfordernde Projekte. Motivierend wirke laut Umfrage weiterhin die Sicherheit des Jobs und ein gutes Gehalt sowie Bonusregelungen. Als demotivierend wirkten dagegen Mitarbeiterentlassungen, Arbeitsueberlastung sowie gescheiterte Projekte. Auf die Frage, was die eigene Leistungsfaehigkeit erhoehen koennte, nannte die Mehrheit: Einfuehrung von neuen Technologien sowie mehr Schulung.