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02.10.1998 - 

Kommentar

Gute Zeiten für Mainframe-Kunden

Nach dem Umstieg von der ECL-Technik auf CMOS-Prozessoren im Jahr 1995 durchlitten die erfolgsverwöhnten Großrechner-Marketiers der IBM eine lange Durststrecke. Dem Erzrivalen Hitachi wurden die leistungsmäßig haushoch überlegenen "Skyline"-Maschinen mit der CMOS-ECL-Mischtechnik förmlich aus den Händen gerissen. Big Blue mußte bei Verkaufsverhandlungen erhebliche Preiszugeständnisse machen.

"Der Preis entscheidet"

Inzwischen haben die Armonker mit den "G5"-Servern in puncto Rechenleistung gleichgezogen. Hitachi kann deshalb die einst deutlich höheren Preise seiner Rechner nicht mehr rechtfertigen. Erst im dritten Quartal 1999, wenn die Japaner einen rund doppelt so schnellen Mainframe ausliefern wollen, könnte sich das ändern (siehe Seite 47).

Doch auch die IBM hat bereits Pläne für die nächste "G6"-Baureihe in der Schublade. Mainframe-Kunden können vor diesem Hintergrund damit rechnen, daß sowohl IBM und Hitachi als auch die Fujitsu-Tochter Amdahl als dritte Kraft im Markt der steckerkompatiblen Großrechner mit weiteren Preissenkungen reagieren werden.