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18.10.1996 - 

Kommentar

Guten Morgen, IBM

Endlich scheint es Märchenprinz Louis Gerstner geschafft zu haben: Nachdem er bereits andere Teile des Konzerns auf Vordermann gebracht hat, erweckte er jetzt auch die Network Division aus ihrem Dornröschenschlaf. Mit frischem Mut geht die wiederbelebte Schönheit auf Kundenfang aus.

Allerdings kommt bei einem Blick hinter das Makeup schnell die alte IBM zutage. Oder anders formuliert: Mit dem Bekenntnis zu offenen TCP/IP-Welten wird der Anwender becirct, um ihn dann mit SNA zu vermählen. Ob die Lady mit ihrer Flirttaktik Erfolg hat, darf jedoch bezweifelt werden, denn den Reiz des Switchings oder Fast Ethernets hat die Konkurrenz früher erkannt.

"Lady mit neuer Flirttaktik"

Zumindest eines spricht aber doch für die auf junggetrimmte IBM: Zog sie sich bisher beleidigt in die Schmollecke zurück, wenn Technologien, die nicht in eigener Regie entstanden, Erfolg hatten, so fährt sie nun einen pragmatischen Kurs und versucht, sie zu ihrem Vorteil zu nutzen. Hier scheint die alte DV-Dame aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben und, wie ein Ausspruch von IBM-Manager Rick McGee überliefert ist, "nicht noch einmal den Fehler zu machen, einen Markt zu versäumen, nur weil sie die Technologie nicht für gut hält".