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29.09.2000 - 

Kooperation mit Payitmobile AG

GZS unterstützt künftig auch das Bezahlen via Handy

MÜNCHEN (pi) - Die Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH (GZS), bisher bekannt für die Abrechung von Umsätzen mit Kredit- und Eurocheque-Karte, setzt künftig auch auf Handys als Zahlungsmittel. Eine entsprechende Plattform erstellt das Unternehmen in Kooperation mit der Payitmobile AG, Weyarn.

Die GZS, die im Auftrag von Kreditinstituten den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit Kredit- und Scheckkarte abwickelt, unterstützt künftig auch mobile Endgeräte. Das System soll für Bezahlvorgänge aller Art im E- und M-Commerce, an Kassen und Automaten und von Handy zu Handy geeignet sein. Um dies zu realisieren, arbeitet die GZS mit der Payitmobile AG, Weyarn, zusammen.

Mit der neuen Plattform erübrigt sich nach Angaben der Partner das Ausfüllen von Formularen oder die obligatorische Bekanntgabe von persönlichen Informationen wie Kreditkarten- oder Kontonummern. Die notwendigen Daten werden, wie eine elektronische Geldbörse, von Payitmobile einmal registriert und in einem Rechenzentrum gespeichert. Bei Bezahlvorgängen werden sie laut GZS nicht über das Internet transportiert. Der Händler erhält also keine personensensiblen Daten. Der Käufer autorisiert die Zahlung lediglich mit wenigen Tastendrücken am Handy. Ferner, so GZS, könne der Payitmobile-Nutzer die Zahlungsmittel und Zahlungswege frei wählen. Wenn er beispielsweise per Handy einen Flug bucht, lässt er den zu bezahlenden Betrag von seiner geschäftlichen Kreditkarte abbuchen. Bestellt er dagegen Kinokarten, erfolgt die Abbuchung von seinem privaten Konto.

Die Übertragungssicherheit der Transaktionen sollen Verschlüsselungsverfahren und gesicherte Netze gewährleisten. Um die Identität des Benutzers festzustellen, verwendet das System eine digitalen Signatur. Einen weiteren Vorteil sehen die Initiatoren in der Zahlungssicherheit, die durch Bonitätsabfrage und so genannte Fraudsysteme gewährleistet sei.

Als Zielgruppe hat Payitmobile Banken, Händler sowie Mobilfunk-Provider im Blick. Dabei positionieren sich die beiden Partner als Schnittstelle zwischen Banken und Kreditkartenunternehmen, Mobilfunkfirmen und Händlern und sehen ihre Plattform als Ergänzung zu bestehenden Zahlungssystemen.