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25.09.1987

Hacker-Inszenierung in der CW

Wenn die CW Computergeschichten analysiert, die in der Publikumspresse Schlagzeilen gemacht haben, dann versucht sie, die wahren Hintergrunde aus Expertensicht zu beleuchten. So war es zum Beispiel, als die Hacker des Hamburger Chaos Computer Clubs (CCC) im November 1984 "zufällig" einen Softwarefehler im Btx-System der Bundespost entdeckt haben wollten. Das Hackerspektakel wurde damals vor einer großen Öffentlichkeit ausgebreitet.

Als die COMPUTERWOCHE seinerzeit mit den Beteiligten sprach, kamen Zweifel über die Echtheit der Hacker-Inszenierung auf. Immerhin konnten wir am 17. Dezember 1984 schreiben: ,Btx-System lieferte Hackern das Paßwort nicht. X Vielmehr sei zu vermuten, so hieß es in der CW, daß der CCC beides (Paßwort und Kennung) auf einer öffentlichen Btx-Vorführung ausgespäht habe. Zitat: "Der Computer Club kann den Fehler nicht reproduzieren.

In der gleichen Ausgabe konnten wir unwidersprochen behaupten: "Chipkarten-Befürworter hätten Nutzen." Und weiter: "Im vorliegenden Fall bleibt aber noch die Frage des ,Cui bono?'... In diesem Zusammenhang erscheint es mehr als bemerkenswert, daß Hacker, Wau' Holland für die Kölner ,Dafta' von einem Mitglied der veranstaltenden Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung (GDD) angeheuert wurde, das zugleich auch bei der Scientific Control Systems GmbH (SCS) in deren Bonner Dependance in Lohn und Brot steht. SCS berät die Bundespost bei der Einführung der Chipkarte."