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04.06.1999 - 

Viele sind jünger als 16 Jahre

Hacker legen Web-Sites des FBI und des US-Senats lahm

MÜNCHEN (CW) - Sowohl der US-Senat als auch das FBI wurden vergangene Woche Opfer von Hackerangriffen. Beide mußten ihre Web-Sites auf unbestimmte Zeit aus dem WWW ausklinken. Eine Gruppe, die sich "Masters of Downloading" (MOD) nennt, reklamierte für sich, den Angriff auf die Homepage der US-Regierungskammer lanciert zu haben.

Hintergrund für die beiden Attacken sind offensichtlich größer angelegte Fahndungsaktionen des FBI in der US-Hackerszene. Hierbei wurden insbesondere Cracker einer Formierung observiert, die sich "Global Hell" nennen. In mehreren Bundesstaaten wurden mutmaßliche Verdächtige mehrere Stunden lang über die Hackerszene ausgefragt. In der texanischen Stadt Houston hatten die Behördern ferner Computer aus der Szene konfisziert.

Die Hackerattacken gegen den Senat und das FBI waren unterschiedlich konzeptioniert. Während die Web-Site des Politgremiums verändert wurde, war diejenige der US-Bundespolizei Ziel eines massiveren Angriffs. Ein Mitglied der Gruppe "Global Hell" mit dem Spitznamen Israeli Ghost hatte ein Programm geschrieben, das eine Unzahl von Service-Anfragen an den FBI-Server generierte und ihn innerhalb kurzer Zeit in die Knie zwang.

FBI-Sprecher Frank Scafidi sagte, die Sicherheit des Systems sei unangetastet geblieben. Durch den Angriff seien die Server aber völlig überlastet worden und letztendlich zusammengebrochen.

Bereits früher hatten Hacker Regierungsorgane als Ziel ihrer Angriffe ausgewählt. So mußte das Verteidigungsministerium der USA zugeben, daß es mehr oder weniger ständig unter den Attacken der Computerkriminellen zu leiden hat. Auch das Weiße Haus selbst durfte sich schon über ungewollten Besuch aus der weiten Welt des Internet freuen. Die Attacken werden von Kids geritten, die oft jünger als 16 Jahre alt sind.