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26.04.2005

Halle hofft auf Call-Center von Dell

Fördermittel locken Direktanbieter in den Osten.

Die Unterschriften unter eine rechtsverbindliche Absichtserklärung sind nur noch Formsache. Dell plant, vorausgesetzt, die staatlichen Fördermittel werden genehmigt, ein Call- und Service-Center im ostdeutschen Halle. Rund 500 Arbeitsplätze könnten damit in Sachsen-Anhalt entstehen. Bis knapp die Hälfte der Lohnkosten könnte der Staat übernehmen. Über das gesamte Investitionsvolumen liegen keine Informationen vor. Dell selbst wollte die Spekulationen bis Redaktionsschluss nicht kommentieren.

Währenddessen kursieren weitere Gerüchte darüber, Dell werde auch eine Fertigungsanlage in Ostdeutschland errichten. Bislang produziert der Direktanbieter seine Rechner neben der Firmenzentrale im texanischen Red Rock in Limerick, Irland. Experten gehen jedoch aus, dass die Dell-Verantwortlichen wegen der geringeren Lohnkosten eines der neuen EU-Länder in Osteuropa vorziehen werden.

Impulse fürs Deutschland-Geschäft

Bislang hatte Dell auch in Sachen Call-Center dem Osten den Vorzug gegeben. Anfang 2003 hatte das Management rund 180 Stellen in Deutschland gestrichen und ein Servicezentrum im slowakischen Bratislava aufgebaut. In der Folgezeit häuften sich jedoch Beschwerden über mangelhafte Servicequalität. Offenbar ist es bislang nicht gelungen, diese Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Dennoch sucht Dell weiterhin Service-Personal für sein slowakisches Call-Center.

Von einem Servicezentrum in Deutschland versprechen sich die Verantwortlichen offenbar, dem Geschäft hierzulande neue Impulse zu geben. Bislang hinkt der deutsche Markt den internationalen Wachstumsraten und Marktanteilen hinterher. Dell-Chef Kevin Rollins hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, massiv in Deutschland investieren zu wollen. (ba)