Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.05.1991 - 

Bilder werden im Overlap-Modus verarbeitet

Handscanner von Sicos unterstützt das TIFF-Format

DIETZENBACH (pi) - Den ersten Handscanner, der das TIFF-Format unterstützt, kündigt die Dietzenbacher Xecos GmbH mit dem Modell "Sicos 256 GS" an. Ab August 1991 soll das Lesegerät für IBM-AT- und Macintosh-Rechner (II, SE, Plus) auf den Markt kommen.

Beim Sicos 256 GS werden die gescannten Bilder mit einer Overlap-Funktion nach dem Einlesen wieder zusammengefügt. Damit unterscheidet sich das Produkt dem Anbieter zufolge von anderen Handscannern und sei zwischen Flachbett- und herkömmlichen Handscanner anzusiedeln. Hier würde das Bild in Streifen eingescannt und nachträglich per Software wieder zusammengesetzt. Der Vorteil für den Anwender liege beim Sicos-Produkt in der Bildqualität, die auch beim Vergrößern und Verkleinern eines Diapositivs entsprechend gleichbleibe.

Der Scanner bearbeitet Vorlagen bis zu einer Größe von DIN A3. Die Daten sollen sich allen herkömmlichen OCR-Formaten anpassen lassen. Xecos selbst hat jedoch bisher keine OCR-Softwarepakete im Angebot. Das TIFF-Format, von Aldus und Microsoft entwickelt, unterstützt unter anderem folgende Programme: Ventura Publisher, Pagemaker, PC-Paintbrush, Windows Paint, GEM Paint, Dr. Halo, First Publisher, Wordstar, Word Perfect, OCR-Software und Faxkarten.

Zum Lieferumfang gehören ein Grafik-Editor sowie eine "Scan-Utility"-Software mit Maustreiber - um die gescannten Bilder zu bearbeiten, kann der Sicos-Scanner als Maus benutzt werden. Der Anwender hat die Wahlmöglichkeit zwischen 16, 32, 64 oder 256 Graustufen. Bei der Auflösung sind sowohl 200 als auch 400 Punkte pro Zoll möglich. Voraussetzung ist ein IBM-AT mit mindestens 16/286-Prozessor. Zusätzlich lassen sich ferner PS/2-Systeme sowie Laptops mit Karte verwenden. Als Betriebssystem ist DOS ab Version 3.0 erforderlich. Die minimale RAM-Kapazität beträgt 1 MB, Xecos empfiehlt jedoch 4 MB Arbeitsspeicher. Der Preis beträgt rund 660 Mark.