Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.07.2005

Handy-Margen unter Druck

Samsung und Sony Ericsson kommt die Expansionsstrategie teuer zu stehen.

Nokia, Marktführer bei Mobiltelefonen, hat sich nach einer Schwächephase im Vorjahr wieder gefangen. Derzeit stehen zunehmend die Konkurrenten Sony Ericsson und Samsung unter Beobachtung der Analysten, denn beide Konzerne wollen ihren Anteil am Weltmarkt steigern. Dies gelingt jedoch nur auf Kosten der Gewinnspanne, wie die jüngsten Quartalszahlen untermauern.

Sony Ericsson verzeichnete einen Vorsteuergewinn von 87 Millionen Euro nach 113 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei verbesserte das Joint Venture seinen Umsatz um sieben Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der Konzern verwies darauf, dass der Marktanteil um einen Prozentpunkt auf sieben Prozent gesteigert wurde. Derweil kritisierten Beobachter, dass Sony Ericsson zu wenig billige Einsteiger-Handys im Sortiment habe. Gera- de in den wachstumsstarken Schwellenländern wie Indien, Brasilien und Russland würden besonders Geräte mit Grundfunktionen nachgefragt. Die Zahl der verkauften Geräte wurde um 14 Prozent auf 11,8 Millionen Stück gesteigert.

Auch für Samsung wachsen die Bäume nicht mehr in den Himmel. Der Konzern musste im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch um knapp 50 Prozent melden. Dieser ging hauptsächlich auf die schlechten Geschäfte der Chipsparte zurück, doch auch das Handy-Business schwächelte unter dem Strich. Hier sank die operative Gewinnspanne im Jahresvergleich von 16 auf zwölf Prozent. Dabei steigerte auch Samsung die Zahl der ausgelieferten Mobiltelefone verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um knapp zwei Millionen auf 24,5 Millionen Stück. (ajf)