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15.11.2004

Handy und E-Mail stressen Führungskräfte

500 Manager äußerten sich zu ihren Arbeitsbedingungen.

Von E-Mails oder Voice-Mails fühlen sich sieben von zehn Managern gestresst. Die ständige Erreichbarkeit wirkt sich auch auf die Work-Life-Balance aus: 55 Prozent der Manager nehmen Arbeit mit nach Hause, und mehr als die Hälfte, aber nur 38 Prozent der deutschen Führungskräfte, arbeiten über 60 Stunden in der Woche. Als stressig empfanden 63 Prozent ihren Job, 1994 waren es noch 77 Prozent. Diese Ergebnisse präsentierte der Ashridge Management-Index 2004. An der von der Business-School Ashridge betriebenen Studie nahmen 500 internationale Manager teil, davon etwa 75 Prozent Europäer.

Grundsätzlich bringen die Befragten den ihnen übergeordneten obersten Führungskräften Vertrauen entgegen, denn 71 Prozent sind mit deren Arbeit zufrieden, unter den deutschen Managern waren es allerdings nur 56 Prozent. Kritisiert wurde, dass die Chefs sich zu wenig Zeit für die Kommunikation mit den Mitarbeitern nehmen.

Soziales Engagement und Verantwortung gegenüber der Umwelt nannten 93 Prozent als wichtige Aufgabe für die Zukunft, für die deutschen Manager gehört dieser Aspekt sogar für 98 Prozent zu den vorrangigen Themen.

Zwar gehört Weiterbildung im 21. Jahrhundert zu den wichtigen Themen, doch laut Umfrage sind nur 54 Prozent der Auskunftsgeber an E-Learning interessiert (41 Prozent der deutschen Führungskräfte), doch nur drei von zehn Managern waren der Ansicht, dass dieses Medium in ihren Firmen effektiv genutzt werde. Dagegen gehen viele (66 Prozent) davon aus, dass firmeneigene Universitäten in Zukunft in der betrieblichen Weiterbildung von Fach- und Führungskräften eine wichtige Rolle spielen werden. (iw)