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27.11.2008

Handy-Verkauf: Bisher kriselt nur Westeuropa

1) Der Handy-Absatz im asiatisch-pazifischen Raum trotzte dem globalen wirtschaftlichen Abschwung und der allgemein gebremsten Kaufbereitschaft: Mit insgesamt 116,7 Millionen Mobiltelefonen wanderten in der größten Region im dritten Quartal 13,8 Prozent mehr Handys als im vergleichbaren Vorjahresquartal über die Ladentheken. Im laufenden vierten Quartal könnte das Wachstum allerdings zum Stillstand kommen, warnen die Analysten.

2) In der Region Osteuropa, Naher Osten und Afrika legte der Handy-Markt mit 57,8 Millionen verkauften Einheiten im Jahresvergleich um 13,1 Prozent zu. Zwar machte sich die weltweite Finanzkrise in einigen osteuropäischen Ländern gegen Ende des Berichtszeitraums deutlich bemerkbar, führte aber nicht zu einem nennenswerten Abschwung. Besonders in den Schwellenländern - allen voran Afrika - zeigte der Markt für Mobiltelefone anhaltend gesundes Wachstum. Doch auch hier rechnen die Marktbeobachter im Jahresendquartal mit einem Rückgang des Verkaufs nach Stückzahlen.

3) In Nordamerika floriert das Handy-Geschäft nach wie vor: Mit 47 Millionen veräußerten Mobiltelefonen wuchs der Stückzahlenabsatz um 4,5 Prozent. Verkaufsschlager waren den Experten zufolge Smartphones - insbesondere Modelle des erweiterten RIM-Portfolios sowie Apples iPhone 3G.

4) Als rückläufig erwies sich die Stückzahlenentwicklung indes in Westeuropa mit seinen gesättigten Märkten - hier wurden 43,5 Millionen Einheiten und damit acht Prozent weniger Handys als im Vorjahresquartal abgesetzt. Steigende Lebenshaltungskosten sowie längere Wiederbeschaffungszyklen aufgrund bis zu 24 Monate währender Vertragslaufzeiten dürften das Marktwachstum auch im vierten Quartal negativ beeinflussen, so Gartner.