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03.04.1980 - 

Messegesellschaft charakterisiert den DurchschnittsteiInehmer

Hannover-Messe: Wer fehlt, fällt auf

HANNOVER (gr) - Zur Messezeit platzt Hannover aus den Nähten. Kein Wunder: Allein vier Fünftel der Aussteller sind Stammkunden. Zu diesem Ergebnis kommt die Messe- und Ausstellungs-AG in ihrer jüngsten Untersuchung. Ein Suchtverdacht liegt nahe.

Das vorrangige Ziel der Aussteller stellt nach den Erhebungen der Messegesellschaft der Kontakt zu neuen Kunden dar. 37 Prozent der Aussteller messen dem Geschäft nach der Messe erhöhte Bedeutung bei; rund 18 Prozent legen das Schwergewicht auf den unmittelbaren Kontakt am Messestand. Vier Fünftel der Aussteller - und damit der gleiche Prozentsatz wie der der ständig Beteiligten - vertreten Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. Mehr als 500 000 der insgesamt 750 000 Hannover-"Messegänger" fallen in die Kategorie Besucher. Drei Viertel davon sind nach der Erhebung der Messegesellschaft Fachleute. Zu 44 Prozent kommt der "Hannover Mass Man" aus der Industrie, zu zehn Prozent aus dem Handel, der gleiche Prozentsatz stammt aus dem Dienstleistungsbereich und rund sechs Prozent der Interessenten schickt die Energiewirtschaft.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,89 ist der Besucher, den man trifft an Investitionsentscheidungen seines Betriebes beteiligt, 27 Prozent gehören der Unternehmensleitung an.

Doch das Bild des typischen Messe-Hannoveraners jenseits der Theke vervollständigt sich erst, wenn auch das Interessenspektrum bekannt ist. 58 Prozent suchen sich allgemein zu orientieren, teilt die Messegesellschaft mit, 41 Prozent möchten sich auf dem Stand der technischen Entwicklung halten, 39 Prozent sind auf der Suche nach Produkten, die sie brauchen könnten. Daß auch bei den Besuchern eine Sucht nach Hannover im April vorliegt, darauf deuten ihre Entscheidungsgrundlagen hin: Drei Fünftel der Fachbesucher gelang es, in dem Getümmel neben Freunden und Bekannten auch Produkte und Verfahren zu entdecken, die sie in ihre Kaufüberlegung einbeziehen.