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21.09.1979

Hardproc

Black-Box-Magie in der Ausstellungs-Show, Program-Travestie auf den Kleinkunstbühnen der Software-Artisten, Nabelschau der Symposaunisten: Ist schon ein gewaltiges Happening, diese SYSTEMS - und gleichermaßen ein gewaltiger Schlauch .

Bleibt am Schluß die Frage: Hat sich der ganze Aufwand gelohnt?

Trauerweins bündige Antwort lautet: Für die Münchener Messegesellschaft sicher, für die Industrie vielleicht - but not for me.

Einen Überblick wollte sich S. T. verschaffen, was "state of

the art" ist in der progressiven Computerei. Denn Trauerwein liebt Hardproc, unverfälschte Computing-Power - auf gut bayrisch: Performance. Statt dessen wurden Softdudeleien geboten - Instant-Menüs mit Apple-Kompott. Und was ungewollt doch durchsickerte an Hardinfos über neue Fertigwaren, konnte Trauerweins vorgefaßte Expertenmeinung nicht versauen: Vergleichbares stellen seine Programmier-lndividualisten immer noch mit links auf die Beine.

Leises Magenknurren also ob defizitären Know-how-Nachschubs: Trauerwein ist schließlich nicht zum Vergnügen hier. Dafür hätte sich der SICOB in Paris besser geeignet.

Aber daß unsereiner auf Firmenkosten auch einmal an die Seine kommt, haben die cleveren MMG-Leute mit ihrer SYSTEMS-Terminplanung zu verhindern gewußt.