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26.03.1982 - 

DDP-System mit IBM-Kompatibilität:

Harris 9240 kontra IBM 8100

FRANKFURT (CW) - Unmittelbar nach der Ankündigung ihres Systems 1600 (siehe CW Nr. 12/82, Seite 4) präsentiert die Harris GmbH, Frankfurt, ein weiteres DDP-System. Mit dem Modell 9240 will das Frankfurter Unternehmen insbesondere den IBM-8140-Markt beackern.

Das erste Modell der sogenannten Mind-Serie (Multifunctional Integrated Design) unterstützt Harris zufolge bis zu 60 voneinander unabhängiger Terminals. Eine Drei-Ebenen-Architektur soll den Rechner entlasten. So könnten Aufgaben wie Erst-Datenerfassung, Lokal- oder Fern-Dialog-Operationen und auch Textverarbeitung bereits auf der Terminal-Ebene verarbeitet werden. Die Kapazität der auf Z 80 basierenden Bildschirme liege zwischen 960 und 3440 Zeichen. Die Speicherkapazität betrage 64 KB.

Das System sei netzwerkorientiert und SNA-kompatibel, die Terminals arbeiten wie 3270 BSC- oder SNA-Bildschirme.

Die eine der drei Ebenen besteht laut Harris aus DDP-Einheiten, die für die Satzbearbeitung, Systemzuweisung sowie für die Datenerfassung konzipiert sind. Dialogbildschirme bilden die zweite Ebene. Mit ihnen kann die Kommunikation zwischen Rechner und den lokalen Datenstationen gesteuert werden. Multifunktionale Terminals bestücken schließlich die dritte Ebene. Sie erlauben, so die Frankfurter, die Benutzung sämtlicher verfügbarer Betriebsmittel der Mind-Serie wie Datenerfassung, 3270-Operationen, Dialog-Cobol und Textverarbeitung. Das 9240-Modell soll Ende 1982 verfügbar sein und um rund 10 bis 15 Prozent weniger als die entsprechende IBM 8140-Anlage kosten.