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30.09.1983 - 

Anwendungen sollen schneller werden:

Harris-Minis legen einen Zahn zu

FRANKFURT (VWD) - Einen neuen Super-Minicomputer auf Basis der ECL-Halbleiter-Technologie mit einer Leistung von vier MIPS hat die amerikanische Harris-Corp. auf den Markt gebracht. Zielgruppe sind Anwender im technisch-wissenschaftlichen, industriellen und kommerziellen Bereich.

Die H 1000 soll, so ein Unternehmenssprecher, als erstes System den neuen Stand der ECL-Technologie in die Praxis umsetzen. Wie weiter verlautete, benutze sie als erster "Supermini" die 100-K-Ohm-ECLs, die trotz ihrer höheren Leistung- weniger Strom verbrauchen und "temperaturausgleichend" wirken. Ferner ist das neue System Harris zufolge voll kompatibel zu den kleineren Minicomputern der Familie.

Die Basiskonfiguration der neuen Harris H 1000 umfaßt die Zentraleinheit, 48-Bit-Architektur, sechs Kilobyte Cache-Speicher, 16 externe Interrupts, eine Netzfrequenz-Uhr, ein Hauptspeicherschubsystem IMS mit 1,5 Megabyte, einen Netzwerk-/ Kommunikationsprozessor mit Anschluß für eine Operatorkonsole, eine Kombination aus Bedienerkonsole und Wartungsprozessor-MAP, das Betriebssystem VOS und zwei Cabinets mit genügend Einschüben für vier Einbauperipheriegeräte. Diese Konfiguration kostet rund 750 000 Mark. Die ersten Auslieferungen wurden für das Frühjahr 1984 angekündigt.

In der Bundesrepublik sind bisher 13 Supermini-Systeme von Harris installiert, weltweit etwa 3000. Der amerikanische Technologiekonzern verfügt in Europa über Tochtergesellschaften in Großbritannien, der Bundesrepublik, den Niederlanden Frankreich und Spanien. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz auf 1,3 Milliarden Dollar.