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16.09.1994

Harvard um Chart und Spotlight erweitert SPC setzt mit neuen Produkten auf die visuelle Kommunikation

16.09.1994

MUENCHEN (CW) - Nach dem Verkauf der Windows-Datenbank "Superbase" vor wenigen Monaten konzentriert sich die Software Publishing Corp. (SPC) wieder auf das urspruengliche Kerngeschaeft mit Praesentationsgrafik-Produkten. Unter dem Motto "visuelle Kommunikation" wurden nach dem neuen "Harvard Graphics 3.0" nun die Vortragshilfe "Harvard Spotlight" sowie das lizenzierte und ueberarbeitete Charting-Tool "Harvard Chart XL" praesentiert.

Beide Neulinge der Muenchner SPC GmbH sind trotz ihres Namens nicht an Harvard Graphics gebunden. Vielmehr laufen sie auch solo oder mit Anwendungen anderer Hersteller.

Eine Mischung aus abgespeckter Tabellenkalkulation und ausgefeilten Grafik-Features bietet das Charting-Produkt. Es stellt ueber 180 verschiedene 2D- und

3D-Grafiken bereit, die fuer visuelle Auswertungen in Windows- Textverarbeitungen, Spreadsheets und Praesentationsprogrammen verwendet werden koennen. Die benoetigten Zahlen lassen sich ueber die mitgelieferten Filter

(Excel, Lotus 1-2-3 etc.) oder via OLE und DDE importieren.

Weitere Designfunktionen in Harvard Chart sind Lichtquellen, Rotation von Diagrammen und perspektivische 3D-Ansichten. Das Tabellenmodul verfuegt ueber einen Szenario-Manager (Was waere wenn) und ueber mehr als 50 mathematische Funktionen. Das Programm ist ab Ende September fuer 340 Mark in einer deutschen Fassung erhaeltlich.

Harvard Spotlight konzentriert sich dagegen auf den reinen Praesentationsbereich und ist als Hilfsmittel fuer den Referenten einer Screenshow gedacht. Das Programm unterstuetzt ausser dem hauseigenen Harvard Graphics auch einschlaegige Produkte von anderen Anbietern wie "MS-Powerpoint" und "Freelance Graphics" von Lotus. Der Anwender stellt sich aus den genannten Programmen die Grafiken seiner Wahl fuer eine neue Praesentation zusammen. Die Software wird mit einem seriellen Kabel zur Verbindung des Kontrollmonitors und des Praesentationsrechners sowie mit einer Runtime-Version fuer den zweiten Computer ausgeliefert. Waehrend das Auditorium die Grafik sieht, hat der Referent auf seinem Bildschirm einen Ueberblick ueber bis zu sieben Folien. Ausserdem werden Hilfestellungen wie Redenotizen oder Zeitparameter angegeben.

Das Conferencing-Modul in Harvard Spotlight ermoeglicht eine zeitgleiche Praesentation auf bis zu 64 PCs via Netzwerk. Wer an einem Meeting nicht teilnehmen konnte, erhaelt die entsprechende Datei ueber E-Mail, wobei Spotlight die Protokolle VIM und MAPI unterstuetzt. Der Preis fuer das ab diesem Monat auch auf deutsch verfuegbare Programm liegt bei rund 300 Mark.

Ausser den Newcomern Harvard Chart und Spotlight verspricht auch die weitere Planung bei SPC eine grafikorientierte Produktstrategie. Das Unternehmen denkt unter der Bezeichnung "Sleuth" an einen visuellen Datei-Manager, "Notebook" steht fuer ein projektmaessiges Organisieren von Files, und mit

"Insight" hat SPC ein grafisches Drill-down fuer grosse Spread-

sheets im Visier - gemeint ist damit ein Vordringen zu Kerninformationen innerhalb umfangreicher Datenmengen.