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13.12.1991

Hat John Akers das verdient?

Sebastian Trauerwein

Information Resources Manager

Trauerwein versteht die Welt nicht mehr. Und keiner versteht Trauerwein. Deshalb hat er in den vergangenen Monaten auch des öfteren geschwiegen, obwohl es wahrlich nicht an Satirethemen mangelte. Nehmen wir die Besoldung von Top-Managern in der amerikanischen DV-Industrie im allgemeinen, und die eines bestimmten Gentleman im besonderen: John Akers verdient sich dumm und dämlich in einer Zeit, in der es mit Big Blue bergab geht, in der Unternehmensteile verkauft und Mitarbeiter entlassen werden. Sozial, oder nicht? ja, es gibt feinsinnige IBM-Watcher, die in Akers einen "Gorbatschow aus Armonk" sehen, einen Visionär, der Perestroika predigt und die bürokratische Mainframe-IBM von Grund auf reformieren will. Armer Akers. Den Vergleich mit Gorbi hat er wirklich nicht verdient. Wer heute behauptet, der Zerfall des Sowjetreichs sei kein überraschendes Ereignis, erscheint unglaubwürdig. Dagegen hat jeder das IBM-Fiasko kommen sehen. Es nicht verhindert zu haben, kann man dem IBM-Chef der doch nur eine blaue Bilderbuch-Karriere gemacht hat, nicht ankreiden. Allenfalls fragt sich Trauerwein, welches Einkommen John Akers im kommenden Jahr versteuern muß.