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26.02.1993 - 

SATIRE

Hat Trauerwein umsonst gelebt?

Eine gefaehrliche Frage, wenn sie oeffentlich gestellt wird: Als Raucher und Nestbeschmutzer muss Sebastian mit einem vielstimmigen "Ja" rechnen, auch ein zaghaftes "Nein" hiesse womoeglich nur, dass man eine Nichtexistenz schlecht ignorieren kann. Doch Trauerwein fuehrt Selbstgespraeche. Mit seinem eigenen "Ja", den Umsonst- Gedanken betreffend, wollte er es sich nicht leicht machen. Den Ausschlag gaben die Ansichten eines Mannes, der sich um die DV- Benutzer verdient gemacht hat: Butler W. Lampson, frischer Gewinner des "Turing Award" der amerikanischen Association for Computing Machinery, arbeitet seit Beginn der 70er Jahre beim Palo Alto Research Center (Parc) von Xerox an der Entwicklung von Techniken, die den Umgang mit der Bit-Box erleichtern sollen. Lampsons brillante Analyse: Im taeglichen Leben, beruflich wie privat, sei der Einfluss digitaler Intelligenz erst jetzt spuerbar, "the Computer revolution has only just begun". Lampson ist kein Traeumer: Natuerlich habe der Computer in den 40er Jahren, bei der Entwicklung der Atombombe, eine Rolle gespielt. Und dann habe es 40 Jahre lang Computer-Bigotterie gegeben, Blindglaeubigkeit, dass in "old-style computers" (O-Ton Lampson) die reale Welt abgebildet werden koenne. Diese Erkenntnis kommt fuer Old-Trauerwein, der in dieser Zeit gross geworden ist, leider zu spaet. Soll er Lampson deshalb boese sein?