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13.12.1996 - 

CD-Software ersetzt Downloads vom Host

Hauptproblem von NCs gelöst?

Der als "NPC" bezeichnete Rechner arbeitet im Gegensatz zu Konkurrenzsystemen von der IBM, Sun, Oracle oder etwa Wyse nicht mit einer proprietären RISC-CPU, sondern mit einem Intel-Prozessor. Außerdem besitzt die Maschine ein Modem und 16 MB Arbeitsspeicher. Sie sei, so die Informationen, vollständig konform zu den NC-Referenzkriterien, die in dem "NC Reference Profile 1" im Mai 1996 von Unternehmen wie IBM, Apple, Sun, Netscape und Oracle niedergelegt wurden. Auf dem NPC läuft aber auch Microsofts Windows-Betriebssystem.

Der wesentliche Aspekt des NPC-Systems ist allerdings, daß es mit einem CD-ROM-Laufwerk ausgeliefert wird. Auf eine mitgelieferte Silberscheibe brannte APCT bereits Windows 95 und DOS sowie verschiedene Konfigurationssoftware und Autoren-Tools für Windows NT 4.0. Auch der in anderen NCs eingesetzte abgespeckte Betriebssystem-Kern kann auf Wunsch in den NPC integriert werden. Das Unternehmen sagte, sobald die hochkapazitiven (bis 8,5 GB) DVD-CD-Laufwerke (DVD = Digital Versatile Disc) verfügbar seien, werde man diese in den NC einbauen.

Mit der CD-Integration will APCT einem gravierenden Nachteil des NC-Konzepts abhelfen: die Network Computer laden das Betriebssystem, Emulationen, Browser-Software und alle sonstigen Konfigurationen sowie Applikationen bei jedem Starten von einem Host herunter. Fachleute wie etwa Gartner-Analyst Tom Bittmann haben darauf verwiesen, daß hierdurch die Netze extrem belastet werden, weil deren Bandbreiten für solche Datenlasten einfach nicht ausreichen. Diesem Problem beuge man vor, so APCT, indem man den Anwender die für ihn wichtige Software von der CD laden läßt.