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IT im Anlagen- und Maschinenbau/Kommentar


19.04.2002 - 

Hausaufgaben machen

Helga Biesel Redakteurin CW

Wenn eine Branche wie der erfolgsverwöhnte Anlagen- und Maschinenbau nicht mehr so stetig brummt wie gewohnt, nimmt man das zuerst im Vorfeld der Hannover Messe wahr. Zwar erwarten die Ausrichter der Industriemesse eine Stimmungsbesserung, doch gleichzeitig befürchten sie weniger Besucher. Die Ausstellerzahl liegt auf Vorjahresniveau - immerhin. Chancen auf höheres Wachstum bestehen dennoch, so Kurt Demmer, Chefvolkswirt der IKB Deutsche Industriebank, vor allem in der Elektrotechnik und im klassischen Maschinenbau, "weil in diesen Bereichen die Errungenschaften der Informationstechnologie und der Mikroelektronik mit traditionellen Produkten vorbildlich miteinander verzahnt werden".

Doch nicht nur diese neuen "Verbundprodukte", auch die Geschäfts-, Vertriebs- und Wartungsprozesse sollen vom fortschreitenden IT-Integrationsprozess profitieren. Die entsprechenden Investitionspläne der in Hannover dominierenden Maschinen- und Anlagenbauer lassen hoffen.

Zunächst einmal besteht die Tendenz, sämtliche kundenbezogenen Prozesse aus Konstruktion, Produktionsplanung und -steuerung, Materialwirtschaft, Vertrieb und Wartung miteinander zu verzahnen.

Branchenbezogene Lösungen für das Customer-Relationship-Management (CRM) stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Grund: Die Beratungskompetenz der Vertriebsmitarbeiter muss gestärkt werden. IT-Unterstützung soll ihnen erlauben, flexibler auf die Kunden einzugehen. Bedarf melden vor allem Einzel- und Variantenfertiger; nur die Minderheit der Standardfertiger hat ihre Hausaufgaben schon hinter sich.

Neben einem besseren Vertrieb geht es um kürzere Maschinenausfallzeiten. Mobile Servicetechniker würden vor Ort zufriedenere Kunden hinterlassen, wenn sie uneingeschränkt auf die zentralen CRM-Systeme und "Maschinenakten" zurückgreifen könnten.