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11.04.1980 - 

IBM:

Hauspost und Datenfernverarbeitung

STUTTGART (pi)- Mit Systemen und Anwendungen aus den Bereichen Datenverarbeitung, Basis-Datenverarbeitung sowie Textverarbeitung wird die IBM Deutschland in Hannover erscheinen. Premiere haben Produkte wie Textverbund /3730, der Tischcomputer 5120 und das Datensystem 5280.

Arbeitet das Textsystem 3730 ohne Verbindung zu einem zentralen Rechner, so steuert ein Mikroprogramm in der Leitstation des Systems alle wesentlichen Funktionen der Testverarbeitung. Die angeschlossenen Textbildschirme IBM 3732 für die Texteingabe und -bearbeitung und der Typenraddrucker IBM 3736 für die Druckausgabe der Texte können bis zu 600 m von der Leitstation entfernt stehen. Hauspost und kurze Nachrichten können über dieses Kommunikationssystem an die jeweiligen Empfänger gesendet werden. Mit Rechnerverbindung in einem Netzwerk mit mehreren am gleichen Ort oder entfernt installierten Systemen IBM 3730 können alle Benutzer untereinander in Verbindung treten um Dokumente oder Nachrichten auszutauschen. Das Programmprodukt Textverbund /3730 unterstützt in einem solchen Netz außerdem das Archivieren (die elektronische Ablage) und das Wiederauffinden von Dokumenten auf den großen Speichern des zentralen Rechners sowie die Verbindung zu anderen Textprogrammen wie Textdatenbank Stairs.

Der Kleine im Verbund

Mit der Einführung des Programmproduktes VSPC (Virtual Service Personal Computing) wird dem Benutzer das gesamte Serviceangebot der IBM-Servicezentren, interaktiv und im Stapelbetrieb, zugänglich VSPC unterstützt die Sprachen APL, Basic, Fortran und PL/1 sowie das Anwendungssystem AS, mit dem Dateien geändert und aufgebaut werden können.

Der Tischcomputer IBM 5120 ist das kleinste IBM-Datenverarbeitungssystem. Er eignet sich sowohl zur Lösung kommerzieller als auch technisch-wissenschaftlicher Aufgaben und ist nicht nur als selbständiges System, sondern auch im Rechnerverbund einzusetzen.

Der Kleinrechner mit einem Arbeitsspeicher von 16 bis 64 KB verfügt über einen Bildschirm, auf dem 16 Zeilen mit je 64 Zeichen darstellbar sind. Der Diskettenspeicher kann bis zu 4,8 MB aufgestockt werden. Datenfernverarbeitungsanschlüsse sowie Programmierbarkeit in Basic oder APL vervollständigen

Von DV bis DÜ

Das Anwendungsspektrum des Datensystems 5280 reicht nach IBM-Angaben von der Datenerfassung über Vorgangsbearbeitung und Be- und Verarbeitung von Daten am Arbeitsplatz bis hin zur Datenübertragung. Die 5280 ist einerseits für dezentrale Arbeitsplätze, andererseits für die Kommunikation mit einem zentralen EDV-System konzipiert. Das System ist damit laut IBM weder eine isolierte Insellösung noch eine Datenstation mit ständigem Anschluß an einem entfernt stehenden Computer. Dem Benutzer stehen ein frei programmierbarer Speicher bis zu 160 KB, maximal vier Datensichtgeräte und bis zu fünf Drucker mit einer Leistung von 40 Zeichen pro Sekunde bis 560 Zeilen pro Minute zur Verfügung. Die Aufrüstung das Diskettenspeichers findet ihr Ende bei 9,6 MB. Programmieren kann der Anwender in DE/RPG, COBOL und Assembler. Schließlich wird ihm noch Umstellungshilfe für IBM 3740 Programme geleistet.

Informationen: IBM Deutschland GmbH, Halle 1 Stand B. 4701/4801