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10.05.2005

Haustier-Bonus für IT-Firmen

Die spinnen, die Engländer, tun sie nicht? Wenn ein britischer Abiturient nachweisen kann, dass am Tag seiner Prüfung ein Haustier gestorben ist, wird die Gesamtnote für das Abitur um zwei Prozentpunkte angehoben. So nachzulesen im vom obersten Prüfungsausschuss jetzt veröffentlichten neuen Kriterienkatalog.

Na, da lass ich doch mal meinen zehn Guppys kurz das Wasser ab, mag sich da der eine oder andere Prüfling denken. Übrigens wird die Note gleich um fünf Prozentpunkte angehoben, wenn ein naher Verwandter stirbt. Wir räsonieren an dieser Stelle nicht weiter über die zur Prüfungszeit in Großbritannien möglicherweise plötzlich anschwellende Sterblichkeitsrate.

Es liegt förmlich auf der Hand, dieses Modell etwa auf Service-Level-Agreements und im weitesten Sinn auf Dienstleistungsangebote oder Projektarbeiten zu übertragen.

Wir sind sicher, hätte man etwa den Servicevertrag, den Siemens Business Services seinerzeit mit der britischen National Savings abschloss, im Sinne der britischen Abiturregelung optimiert, die Sache wäre für alle Seiten erfreulicher ausgegangen. Jeder Heuschnupfen (bei Albions Prüflingen mit zwei Prozent gutgeschrieben) eines SBS-Servicemanns hätte da die Leistungsbilanz aufpoliert. Wenn Oma stirbt, muss man gleich drei PCs weniger warten. Der aus dem Fenster gefallene Yorkshire-Terrier gleicht einen nicht eingehaltenen 24-Stunden-Rundum-Service aus.

In Zukunft werden in Verträge auch gleich fliegend Sterbetafeln der Dienstleister eingearbeitet, die zu Abzügen bei den Serviceverpflichtungen berechtigen.